Mikko Hirvonen ist vor Bodenfrost und Dauerregen in Wales gewarnt

Rallye 2013

— 09.11.2013

Kein Grusel bei Edgar-Wallace-Wetter: Citroen greift an

Mikko Hirovnen und Dani Sordo schielen noch auf Rang drei in der Gesamtwertung, der Finne hat in Wales jedoch die besseren Karten: "EIne Portion Respekt gefragt"

Citroen will sich nach einer enttuschenden Saison am kommenden Wochenende im Land der Drachen feuerspeiend vom Rennjahr 2013 verabschieden: Das Finale der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) ist zurck in Wales, wo es fr Mikko Hirvonen und Dani Sordo nicht mehr um Titel, sondern nur noch um einen prestigetrchtigen Einzelerfolg geht - und um Rang drei in der Gesamtwertung, den sowohl der Finne als auch der Spanier Volkswagen-Pilot Jari-Matti Latvala abjagen knnen.

Whrend die Chancen des derzeit fnftplatzierten und 117 Punkte starken Sordo nur theoretischer Natur sind, knnte Spezialist Hirvonen, aktuell Vierter mit 126 Zhlern, noch zur Gefahr fr seinen Landsmann Latvala (144) werden. "Nachdem ich in dieser Saison fnfmal auf dem Podium stand, wrde ich die Saison liebend gerne mit einem Sieg beenden. Es ist eine schwierige Rallye, aber ich mag die Etappen mit ihren extrem schnellen Straen", kndigt der mehrmalige Vizeweltmeister mit breiter Brust an.

Das Profil der Rallye, die erstmals durch den Norden Wales' fhrt, scheint ihm zu schmecken: "Die Straen sind eine Wonne fr einen Piloten, auch wenn man vorsichtig sein muss", warnt der 33-Jhrige, der offenbar eine Leitung zu Petrus hat: "Zu dieser Jahreszeit erwarten uns hufig die belsten Wetterbedingungen, mit Nebel und Regen, am Morgen sogar Bodenfrost. Das kann das Bremsen knifflig machen, also ist eine Portion Respekt gefragt." Grusel bereitet das Edgar-Wallace-Wetter seinem sonnenverwhnten Teamkollegen nicht.

Dabei hat Sordo keine Vorliebe fr britische Schlammschlachten: "Es ist natrlich nicht mein Lieblingsbelag", tastet sich der Deutschland-Sieger vor. "Ich mag Schotter, aber mehr, wenn es konstanten Grip gibt. In Wales sind wir oft mit einer Rennlinie konfrontiert, die mit Schlamm bedeckt ist. Ich mache mir aber keine Sorgen." Er habe in Spanien bewiesen, dass er mit rutschigen Bedingungen umzugehen wei, argumentiert Sordo und kennt das Erfolgsrezept: "Wie bei jedem Schotter-Event gilt es, von der Qualifying-Etappe an mit bei der Musik zu sein, um sich einen guten Startplatz fr den ersten Tag auszusuchen."

Fotoquelle: Citroen

Weitere Rallye Themen

News

Atemberaubend: Wie Drohnen von DJI die WRC filmen

News

Rallye Deutschland: Der Abflug von Dani Sordo

News

Rallye Deutschland: Abflug von Neuville

News

Rallye Deutschland: Drama fr Thierry Neuville

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen gnstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung