Die Diskussionen um die Startreihenfolge dauern an

Rallye 2013

— 27.11.2013

Startreihenfolge: Konzept der Teams zeichnet sich ab

Im Streit um die Startreihenfolge bei Schotterrallyes zeichnen sich Grundzüge des Vorschlags der Hersteller ab - 50 Prozent der Rallye in umgekehrter Reihenfolge

Derzeit rangeln Promoter und beteiligte Hersteller der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) um eine Regelung zur Ermittlung der Startreihenfolge bei Schotter-Rallyes. Den Vorschlag der Promoter, das Qualifying abzuschaffen und stattdessen an den ersten Tagen in der Reihenfolge des WM-Standes zu starten, war bei den Teams auf Ablehnung gestoßen. Vertreter der Hersteller hatten bei einem Treffen im Vorfeld der Rallye Großbritannien ein eigenes Konzept erarbeitet, welches sie aber zunächst nicht öffentlich vorstellen wollten.

Dennoch zeichnet sich nun ab, was den Herstellern vorschwebt. Eine namentlich nicht genannte Quelle sagte 'Autosport': "Grundsätzlich möchten wir 50 Prozent der Strecke - plus-minus zehn Prozent - in umgekehrter Reihenfolge fahren. Wir denken, das ist der fairste Weg, dazu muss man ab Ablaufplan der Rallyes nur wenig ändern." Damit müssten die WM-Führenden - einen typischen Ablaufplan einer Rallye vorausgesetzt - nur am Donnerstagabend und Freitag als erste auf die Strecke gehen und damit den Straßenkehrer für die Nachfolgenden spielen.

Nach dem Vorschlag der Promoter wäre die Startreihenfolge erst am Schlusstag umgedreht worden - aus Sicht der Hersteller zu spät: "Nach ihrem Vorschlag wären uns am Sonntag nur mehr oder weniger 30 Kilometer geblieben, bei denen die Autos in umgekehrter Reihenfolge starten. Das hätte es den Führenden sehr schwer gemacht, die Zeit aufzuholen, die sie am ersten und zweiten Tag verlieren."

Fotoquelle: xpbimages.com

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