Hat Francois Duval als Dani-Sordo-Nachfolger bald wieder gut Lachen?

Rallye 2013

— 30.11.2013

Duval & Citroen: Die Zeichen verdichten sich

Während es für den Belgier in Sachen WRC-Karriere nur Alles oder Nichts gibt, hegt Teamchef Yves Matton Zweifel daran, dass Duval nicht eingerostet ist

Sollte sich Dani Sordo tatsächlich in Richtung Hyundai verabschieden, ist bei Citroen wieder eines der begehrten Werkscockpit für die Saison 2014 in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) frei. Da sich innerhalb der Szene kein vertragsloser Kandidat mit konstanten Spitzenleistungen aufgedrängt hat, könnte die Stunde eines Rückkehrers schlagen: Francois Duval. Der Belgier zeigt sich im Gespräch mit 'Autosport' sehr interessiert an einem Platz in der Mannschaft seines Landsmannes Yves Matton.

Duval formuliert unumwunden, dass er seinen Namen auf einem DS3 WRC kleben sehen will: "Es mangelt der WRC etwas an guten Fahrern und ich bin noch jung", so der 33-Jährige, für den nur ein Drive in der Topkategorie der Offroad-Szene infrage kommt: "Die Idee ist es, für Citroen zu fahren. Ich glaube nicht, dass ich zurückkehre, um ein Auto von weiter hinten zu pilotieren." Auch will der äußerst selbstbewusste Duval, der drei Jahre lang WRC-Pause hatte, nicht den Lückenbüßer oder Gelegenheitsfahrer spielen.

"Ich bin nicht an einmaligen Sachen interessiert, bei denen man ohne Vorwerte, ohne Kenntnis des Autos oder der Rallye loslegt", stellt Duval klar. Matton, nach eigener Aussage mit der Personalplanung für 2014 "weit fortgeschritten", attestiert dem Routinier großes Talent: "Davon braucht man mich nicht zu überzeugen", sagt der Citroen-Boss 'Autosport', hat aber trotzdem Bedenken: "Ich kenne keinen Rallyepiloten, der nach so vielen Jahren Abwesenheit erfolgreich zurückgekehrt wäre. Vielleicht Francois die Ausnahme."

Er sei daran interessiert, mit Gespräche zu führen. "Er kann mich anrufen", meint Matton. "Ich will erst sehen, ob er motiviert ist, bevor wir es auf einen Test ankommen lassen." Duval hatte 2002 in Schweden in der Rallye-Spitzenkategorie am Steuer eines Ford Focus RS WRC debütiert. In der Folge erreichte er für Ford, Citroen und Skoda zwölf Podestplätze, darunter auch sein einziger WRC-Sieg in Australien 2005 - damals in einem Xsara WRC. Zwei sechste Ränge stehen als beste Resultate in der Gesamtwertung zu Buche. 2010 bestritt Duval in Deutschland seine vorerst letzte WM-Rallye.

Fotoquelle: xpb.cc

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