Sebastien Ogier untermauerte beim Shakedown seine Favoritenstellung

Rallye 2014

— 15.01.2014

Monte Carlo: Ogier Schnellster im Shakedown

Weltmeister Sebastien Ogier fährt im Shakedown der Rallye Monte Carlo die schnellste Zeit - Kubica schnellster Ford-Pilot - Hyundai knapp hinter der Spitze

Weltmeister Sebastien Ogier hat den ersten Schlagabtausch der Rallye-Weltmeisterschaft 2014 zu seinen Gunsten entschieden. Der Volkswagen-Pilot fuhr am Mittwochmorgen beim Shakedown zur Rallye Monte Carlo die schnellste Zeit. Bei klarem Wetter und Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt absolvierte Ogier den 3,52 Kilometer langen Kurs in Chateauvieux in seinem zweiten Versuch in einer Zeit von 2:15,3 Minuten. Damit war der 30-Jährige 1,2 Sekunden schneller als die Citroen-Werksfahrer Kris Meeke und Mads Östberg, die beide auf eine Zeit von 2:16,5 Minuten kamen.

Hinter dem Spitzentrio wurden die Abstände dann schon etwas größer. Jari-Matti Latvala im zweiten Volkswagen Polo R WRC hatte bereits 2,9 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen. Einen starken Eindruck hinterließ Robert Kubica, der erstmals am Steuer eines Ford Fiesta RS WRC von M-Sport auf die WRC-Konkurrenz traf. Mit einer Zeit von 2:18,3 Minuten (+ 3,0 Sekunden) war der Pole schnellster Ford-Pilot und damit eine halbe Sekunde schneller als sein erfahrener Teamkollege Mikko Hirvonen.

Einen guten Eindruck hinterließ auch Thierry Neuville (Hyundai). Beim ersten Aufeinandertreffen mit der Konkurrenz fuhr der Belgier im neuen i20 WRC im Shakedown auf Position sechs. Sein Rückstand von 3,1 Sekunden bewegte sich im Bereich von Latvala und Kubica und deutet darauf hin, dass Hyundai beim ersten Einsatz in der WRC mit einem konkurrenzfähigen Auto antritt. Allerdings sind die Zeiten des Shakedown wegen der kurzen Strecke allenfalls ein erster Indikator für das Kräfteverhältnis bei der Rallye Monte Carlo.

Der kurze Testlauf ermöglichte den Piloten eine letzte Überprüfung ihrer Abstimmung vor dem Start der Rallye am Donnerstag. Bis zu fünfmal durften die Piloten die Strecke durchfahren, wobei die schnellsten acht Fahrer ihre Zeit alle im zweiten Durchgang setzten. Pech hatte WRC-Rückkehrer Francois Delecour (Ford). Der Franzose kam wegen technischer Probleme an seinem Fiesta auf keine schnelle Zeit.

Rallye Monte Carlo: Zeiten des Shakedowns (Top 12):

01. Sebastien Ogier (Volkswagen) - 2:15,3 Minuten
02. Kris Meeke (Citroen) + 1,2 Sekunden
02. Mads Östberg (Citroen) + 1,2
04. Jari-Matti-Latvala (Volkswagen) + 2,9
05. Robert Kubica (Ford) + 3,0
06. Thierry Neuville (Hyundai) + 3,1
07. Mikko Hirvonen (Ford) + 3,5
08. Dani Sordo (Hyundai) + 5,1
09. Andreas Mikkelsen (Volkswagen) + 5,1
10. Bryan Bouffier (Ford) + 6,6
11. Elfyn Evans (Ford) + 6,7
12. Martin Prokop (Ford) + 7,3

Fotoquelle: Volkswagen

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