Sebastien Ogier startet gut gelaunt ins Unternehmen Titelverteidigung

Rallye 2014

— 15.01.2014

Die Stimmen der Schnellsten des Shakedowns

Weltmeister Sebastien Ogier und die beiden Citroen-Piloten Kris Meeke und Mads Östberg schildern ihre Eindrücke nach dem Shakedown der Rallye Monte Carlo

Weltmeister Sebastien Ogier bestimmte in Shakedown zur Rallye Monte Carlo, dem Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft 2014, wenig überraschend das Geschehen. Mit einer Zeit von 2:15,3 Minuten war der Volkswagen-Pilot beim 3,52 Kilometer langen Testlauf vor dem Start der Rallye der Schnellste. Erste Verfolger waren die beiden Citroen-Piloten Kris Meeke und Mads Östberg, die in trauter Einigkeit mit einer identischen Zeit von 2:16,5 Minuten auf den zweiten Platz landeten.

Bei Temperaturen knapp unter Null fanden die Piloten beim Shakedown in Chateauvieux perfekte Bedingungen vor, wie Ogier bestätigt: "Das Wetter war heute komplett trocken, aber die Straßenverhältnisse waren sehr unterschiedlich." Der Franzose rechnet damit, dass einige seiner Konkurrenten beim Shakedown noch nicht ihr wahres Gesicht gezeigt haben. "Einige der anderen Jungs waren heute Morgen vielleicht etwas langsam, aber wir müssen bis zur Rallye warten um zu sehen, wie schnell die Leute sind."

Meeke zeigte sich nach der zweitschnellsten Zeit rundum zufrieden. "Alles fühlt sich gut an, ich kann mich nicht beschweren", so der Nordire. "Wir haben anstelle des superweichen den weichen Reifen verwendet; ich glaube, das war für diese Bedingungen die richtige Wahl", meint Meeke, der nach dem positiven Shakedown mit viel Selbstvertrauen in die Rallye geht. "Wenn ich mir meine Zeit ansehe, scheint sie ein gutes Vorzeichen für die Rallye zu sein. Ich fühle mich wohl."

Teamkollege Östberg war froh darüber, sich erstmals am Steuer des DS3 WRC mit der Konkurrenz messen zu können. "Nach all den Tests war ich erpicht darauf, einen ersten Eindruck unseres Leistungsniveau im Vergleich zu den anderen Crews zu erhalten", so der Norweger. Viel schlauer ist er jetzt allerdings nicht. "Es ist schwierig, irgendwelche Vorhersagen über den Ausgang der Rallye zu machen. Eine falsche Reifenwahl kann die ganze gute Arbeit zu nichte machen", meint Östberg. "Aber ein Top-5-Resultat wäre ein großartiger Start in die Saison."

Während heute Vormittag über dem Rallye-Zentrum in Gap noch die Sonne lassen, soll das Wetter bis morgen umschlagen. Darüber macht sich vor allem Ogier Sorgen, der morgen als erster auf die Strecke gehen wird. "Morgen wird eine Menge Regen erwartet, die Bedingungen werden sehr kompliziert sein. Um 7:30 Uhr morgens bei Dunkelheit als Erster zu starten, wird für uns kein leichter Job."

Fotoquelle: Volkswagen

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