Robert Kubica überraschte bei der Rallye Monte Carlo Konkurrenz und Beobachter

Rallye 2014

— 16.01.2014

Kubicas Traumstart: "Muss mir ein neues Ziel setzen"

Mit zwei Bestzeiten bei den ersten beiden Wertungsprüfungen gelang Robert Kubica ein Traumstart in die Rallye Monte Carlo - "Es war ein unglaublicher Vormittag"

Robert Kubica hat seine erste komplette WRC-Saison mit einem Paukenschlag begonnen. Der ehemalige Formel-1-Pilot düpierte bei seinem ersten Einsatz im Ford Fiesta RS WRC zum Auftakt der Rallye Monte Carlo mit zwei Bestzeiten auf den ersten beiden Wertungsprüfungen die versammelte Konkurrenz und führte die Gesamtwertung zwischenzeitlich mit deutlichem Vorsprung an. Auf der dritten WP verlor Kubica durch eine nicht ideale Reifenwahl die Spitze, liegt aber derzeit mit 42,5 Sekunden Rückstand auf den Gesamtführenden Bryan Bouffier (Ford) aussichtsreich auf Rang vier.

Mit diesem furiosen Start erfüllte sich Kubica gleich zu Beginn sein großes Saisonziel: "Mein Ziel war, in dieser Saison eine Wertungsprüfung zu gewinnen", sagt der Pole gegenüber 'WRC live'. "Das ist mir gleich bei der ersten WP gelungen, also muss ich mir ein neues Ziel setzen." Zwar hatte der 28-Jährige die Konkurrenz bei den ersten beiden WP scheinbar locker im Griff, doch auch Kubica hatte mit den schwierigen Bedingungen und den teilweise schneeglatten Straßen zu kämpfen.

"Es war ein unglaublicher Vormittag, so schwierig. Ich habe an einigen Stellen nur gehofft, dass das Auto auf der Straße bleibt", sagt der Pole. Auch die Arbeit der Eis-Spione war dabei nicht immer eine große Hilfe. "Unsere Crew hatte vor der ersten Prüfung über keinerlei Eis berichtet, und plötzlich kamen wir nach zwei oder drei Kilometern recht schnell in eine völlig vereiste Kurve. Dort hätte ich das Auto fast verloren."

Bei der dritten Wertungsprüfung setzte Kubica dann im Gegensatz zu einigen seiner Kollegen auf Slicks. "Wir wussten, dass einige Fahrer zwei Winterreifen mitnehmen, aber die Wettervorhersage war nicht eindeutig. Daher haben wir uns gegen Winterreifen entschieden." Da im letzten Teil der WP die Straßen jedoch verschneit waren, war der Pole fast eineinhalb Minuten langsamer als die Schnellsten.

"Auf der letzten Prüfung habe ich eine Menge verloren", so Kubica. "Ich bin auf den Slicks teilweise mit 20 oder 30 km/h bergab gefahren und habe das Auto nur rollen lassen." Aufgrund der schwierigen Verhältnisse traut sich Kubica beim ersten Einsatz im WRC-Auto von M-Sport auch noch kein Urteil über sein neues Arbeitsgerät zu. "Bei diesen Bedingungen nutzt man vielleicht zehn Prozent des Potenzials des Autos."

Fotoquelle: xpbimages.com

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