Jost Capito hatte bei der Rallye Monte Carlo viel Freude an seinen Fahrern

Rallye 2014

— 19.01.2014

Capito zufrieden: Latvala und Mikkelsen im Soll

Nicht nur der Sieg von Sebastien Ogier ist für Jost Capito Anlass zur Freude, auch die Leistungen von Latvala und Mikkelsen stimmen den Teamchef zufrieden

Der Sieg von Sebastien Ogier bei der Rallye Monte Carlo war im Team von Volkswagen naturgemäß das alles überstrahlende Highlight beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft 2014. Doch auch die Leistungen seiner Teamkollegen Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen trugen zur guten Laune von Volkswagen-Motorsport-Direktor Jost Capito bei. Die beiden Skandinavier waren aus Sicht ihres Chefs am Ende der "Monte" im Soll.

"Jari-Matti hat zum ersten Mal in zehn Jahren die Ziellinie gesehen. Er wollte unter die Top 5, was ihm gelungen ist und hat die Powerstage gewonnen. Er hat sein Ziel also übertroffen, was ihm für Schweden viel Selbstvertrauen geben wird", sagt Capito. Und auch Mikkelsen erfüllte die Erwartungen des Motorsport-Direktors. "Andreas ist erst zum zweiten Mal hier gefahren, und kam er beim ersten Mal nur 500 Meter weit."

"Diese Mal hat er es viel besser gemacht. Er hat alle Prüfungen kennengelernt, das war sein Ziel", so Capito. Einziger Fleck auf der weißen Weste des Norwegers war der Ausrutscher am Freitagnachmittag, bei dem er rund fünf Minuten verlor. "Ohne diesen einen unglücklichen Moment hätte er sich höher platzieren können. Das gesamte Team ist froh darüber, dass wir nach der Reifenwahl am ersten Tag zurückgekommen sind."

Unter dem Strich lautet Capitos Fazit. "Man kann nicht besser starten. Monte Carlo ist eine Veranstaltung, die jeder gewinnen möchte. Und sie im zweiten Jahr von Volkswagen in der WRC zu gewinnen, ist absolut erstaunlich. Davon haben wir geträumt, und nun wird unser nächster Traum wahr. Alle drei Fahrer haben fantastische Arbeit geleistet und alle haben die gesetzten Ziele erreicht."

Nachdem Volkswagen in der Premierensaison fast schon alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gibt, spürt Capito in der zweiten WRC-Saison der Wolfsburger keinerlei Druck von außen. "Wir wissen, was wir erreichen können, daher ist es eher der Druck, den wir uns selber machen. Es ist ein positiver Druck, denn wir wollen zeigen, wozu wir in der Lage sind", so der Deutsche.

"Wir haben im Winter hart gearbeitet. Es war eine kurze Pause, aber die Veränderungen am Auto haben sich an diesem Wochenende ausgezahlt. Ohne sie hätte Seb die Rallye nicht gewonnen", so Capito. Damit spricht er die Verstärkungen der Radaufhängungen an, die Ogier bei seinem Mauerkontakt bei der ersten Wertungsprüfung vor einem Defekt bewahrten.

Fotoquelle: Volkswagen

Weitere Rallye Themen

News

Hyundai präsentiert den i20 für die WRC 2017

News

Valentino Rossi gewinnt zum fünften Mal die Monza-Rallye

News

Monza-Rallye: Impressionen aus Italien

News

Kampf um VW-Stars: Wohin mit Ogier, Mikkelsen und Latvala?

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.