Mads Östberg war heute nicht gut auf Robert Kubica zu sprechen

Rallye 2014

— 07.02.2014

Östberg schimpft über rollendes Hindernis Kubica

Mads Östberg fühlte sich heute gleich zwei Mal nach Zwischenfällen von Robert Kubica behindert und lässt Dampf ab - Der Pole ist sich keiner Schuld bewusst

Der zweite Tag der Rallye Schweden war für Ford-Pilot Robert Kubica kein guter Tag. Gleich zwei Mal rutschte der Pole mit seinem Fahrzeug von der Straße und blieb in einem Schneewall hängen, aus dem er sich nur mit Hilfe der Zuschauer wieder befreien konnte. Dadurch verlor der Ex-Formel-1-Fahrer rund 20 Minuten auf den Führenden Jari-Matti Latvala (Volkswagen). Darüber hinaus zog er sich den Unmut seines Kontrahenten Mads Östberg zu. Der Citroen-Pilot fühlte sich gleich zwei Mal von Kubica behindert.

Der erste Vorfall ereignete sich auf der zwölften Wertungsprüfung. "Ich weiß nicht, was er gemacht hat. Er parkte an der Seite der Straße und zog dann vor mir heraus", macht Östberg gegenüber 'Autosport' seinem Ärger Luft. "Ich musste abbremsen, denn er fuhr recht langsam." Dabei hätte Kubica Östbergs Meinung nach wissen können, dass er von hinten herannaht. "Er stand still und wartete, also hätte er mich hören können."

"Aber er hat mich nicht gehört, und so steckte ich hinter ihm fest. Nicht allzu lange, aber wir verloren eine Menge Zeit und haben uns die Windschutzscheibe kaputt gemacht", ärgert sich der Norweger. Kubica hingegen findet, er habe sich korrekt verhalten. "Sobald ich Platz fand, nach etwa 300 oder 400 Metern, bin ich zur Seite gefahren. Es war eine sehr schmale Stelle", sagt der Pole. Östberg verlor unter dem Strich etwa sechs Sekunden auf Ott Tänak (Ford), mit dem er um Rang drei der Rallye kämpft.

Zwei Wertungsprüfungen später kam es dann zu einer weiteren brenzligen Situation. Wieder musste Kubica nach einem Ausrutscher die Hilfe der Zuschauer in Anspruch nehmen. "Es waren eine Menge Leute, die ihm helfen wollten. Ich kam über eine Kuppe und sah sein Auto und die Leute auf der Straße. Ich hoffte, sie würden zur Seite gehen, aber das taten sie nicht", beschreibt Östberg die Situation.

"Ich war schon recht nahe, als sie mich bemerkten und fuhr im vierten Gang, war also recht schnell", so Östberg, der in diesem Fall Kubica aber von jeder Schuld freispricht. "Das war nicht sein Fehler. Okay, sein Fehler hat dazu geführt, aber so etwas kann passieren."

Fotoquelle: Citroen Racing

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