Mikko Hirvonen war es bei seiner Erkundung einfach zu nass

Rallye 2014

— 12.04.2014

Widrige Portugal-Erkundung: Hirvonen fordert Änderungen

Weil ihm in Portugal keine repräsentative Erkundungsfahrt gewährt wurde, fordert Mikko Hirvonen eine Änderung bei den "Recce"-Regeln

Mikko Hirvonen fordert eine Überdenkung der Regeln für die Erkundungsfahrten, nachdem ihm ein zusätzlicher Lauf im Vorfeld der Rallye Portugal verwehrt worden war. Der M-Sport-Pilot war am Dienstag vor der Rallye der einzige Spitzenpilot gewesen, der beide Läufe seiner "Recce" durch Ourique absolvieren konnte, bevor die Veranstalter die Erkundungsfahrt aufgrund des widrigen Wetters beenden mussten.

Am darauffolgenden Tag durften alle anderen Piloten ihren zweiten Lauf bei deutlich besseren Bedingungen noch durchführen, während Hirvonen zusehen musste. Der Finne wollte noch einen zusätzlichen Versuch bei besserem Wetter bekommen, um seinen Nachteil der Regenerkundung ausgleichen zu können, doch der Wunsch wurde ihm von den Organisatoren verwehrt. "Wir haben mit der FIA gesprochen, die zugestimmt hat, dass wir drei Läufe bekommen können, damit wir die aktuellen Bedingungen einsehen können, aber die Organisatoren haben 'nein' gesagt", so der Finne zu 'wrc.com'.

Er ärgert sich darüber, dass alle anderen Piloten ihren zweiten Versuch unter repräsentativeren Bedingungen durchführen durften - und er nur die Erfahrung im Nassen hatte. "Sie konnten die jüngsten Bedingungen fühlen, und sehen, wo die ganzen Verschwemmungen und Steine waren, die ich im Regen am Dienstag nicht sehen konnte." Doch besonders ärgert ihn die Sturheit der Organisatoren - und er fordert Änderungen.

"Wenn die Bedingungen extrem sind, dann sollten sie den "Recce"-Plan ändern, und wir hören nach dem schlechten Wetter auf", so der M-Sport-Pilot. Zwar ist ihm bewusst, dass der Zeitplan bei einigen Rallyes ein solches Vorgehen nicht zulässt, "aber wenn die Zeit vorhanden ist, dann sollten wir das tun." Zudem spielt er bei seinen Überlegungen die Karte "Sicherheit", die er in einem solchen Fall für besonders wichtig hält: "Jetzt, wo wir keine Safety-Crews haben, ist das Wichtigste, an die jüngsten Informationen zu kommen."

Die haben Hirvonen in Portugal gefehlt. Er habe nicht gewusst, ob irgendwo Schlammlawinen heruntergekommen seien oder wo große Wasserpfützen stehen. "Außerdem können Steine den Berg herunterfallen, und wir haben dann keinen Plan, wo diese Stellen sind", hadert er. "Es ist dumm, dass wir scheinbar immer warten, bis etwas passiert, bevor wir eine Entscheidung treffen." In den neusten Änderungen des FIA-Weltrats wurde eine Veränderung der "Recce"-Regeln allerdings nicht beschlossen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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