Elfyn Evans beeindruckt Malcolm Wilson mit seinen Leistungen

Rallye 2014

— 18.04.2014

Wilson lobt Evans: "So wie vorgestellt"

M-Sport-Boss Malcolm Wilson ist von Talent Elfyn Evans überzeugt und ermöglicht dem Waliser Testkilometer bei der Entwicklung des 2015er Ford Fiesta RS WRC

Malcolm Wilson hat als Teambesitzer schon einige talentierte Rallye-Fahrer entdeckt und gefördert. Seit dem werksseitigen Ausstieg von Ford ist der Brite auf Talente angewiesen, denn Topfahrer sind auch im Rallye-Sport teuer. In diesem Jahr setzt Wilson auf Elfyn Evans. Der Waliser feierte im Vorjahr auf Sardinien sein WRC-Debüt und beeindruckte mit dem sechsten Rang. In der zweiten Saisonhälfte fuhr der 25-Jährige den neuen Ford Fiesta R5 und bereitete sich auf die WRC vor.

2014 ist für Evans in erster Linie als Lernjahr gedacht. Erfahrung ist im Rallye-Sport immens wichtig und kommt nicht von heute auf morgen. Deshalb soll der Waliser die Rallyes beenden und mit jedem Kilometer für die Zukunft lernen. Bisher klappte das auch. In Monte Carlo wurde er Sechster. Anschließend schied er bei der Winterrallye in Schweden in der letzten Prüfung durch einen Unfall aus.

Platz neun wäre in Reichweite gelegen. Dann meisterte Evans die harten Schotterpisten Mexikos und feierte mit Position vier das beste Ergebnis seiner noch jungen Karriere. Zuletzt in Portugal zeigte der 25-Jährige seinen Speed, allerdings gab es am ersten Tag einen heftigen Überschlag. Unter dem Strich ist Wilson mit den Leistungen seines Schützlings zufrieden. "Seine ersten drei Rallyes waren genau so, wie wir uns das vorgestellt haben."

"In Portugal hatte er leider den Unfall am ersten Tag. Für mich war wichtig, dass er am Samstag zurückkommt und die gleiche Pace weiterfährt, damit er mir zeigt, dass der erste große Unfall in einem WRC-Auto keine Spuren hinterlassen hat", sagt Wilson bei 'wrc.com'. "Es war ein sehr viel versprechender zweiter Tag in Portugal."

Damit Evans zusätzliche Kilometer im WRC-Boliden fahren kann, integrierte ihn Wilson in das Entwicklungsprogramm der 2015er-Version des Ford Fiesta RS WRC. In der britischen Grafschaft Cumbria, wo M-Sport in der altehrwürdigen Dovenby Hall beheimatet ist, finden auf abgesperrten Waldwegen öfters Testfahrten mit diversen Rallye-Boliden von M-Sport statt.

Die gesammelten Erfahrungen sollen sich auch bald bei den Rallyes niederschlagen. Wilson will Evans in der zweiten Saisonhälfte richtig attackieren lassen. "Wenn wir später zu Rallyes kommen, die er so wie Finnland schon kennt, dann werden wir versuchen, sein Tempo etwas zu erhöhen." Mit Ausnahme von Australien fuhr Evans im Vorjahr ab Finnland alle Rallyes bis zum Saisonende.

Fotoquelle: M-Sport/McKlein

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