WRC: Rallye Argentinien: Donnerstag

Rallye 2014

— 13.05.2014

Hirvonen schafft Schadensbegrenzung nach Fahrfehler

Mikko Hirvonen landet in Argentinien schon früh in einer Mauer - Bei seiner späteren Aufholjagd stellt der Ford-Pilot Bestzeiten auf

Die Berg- und Talfahrt setzte sich bei Mikko Hirvonen fort. In Portugal jubelte der Finne noch über den zweiten Platz und galt auch in Argentinien als möglicher Herausforderer für Volkswagen. Daraus wurde aber nichts. Hirvonen legte seinen Ford Fiesta RS WRC schon in der zweiten Wertungsprüfung gegen eine Mauer. "Es war mein Fehler. Ich glaube nicht, dass ich je eine Kurve auf diese Art verpasst habe", ärgert sich der Routinier über sich selbst.

Er hatte den Aufschrieb falsch verstanden und die Ansage mit der Kurve verwechselt. Der Crash bedeutete den Ausfall. Die M-Sport-Mechaniker konnten den Boliden wieder reparieren und Hirvonen ging am Samstag nach Rallye2-Reglement wieder an den Start. Er nutzte den Tag als Test, probierte verschiedene Abstimmungen aus und baute wieder Selbstvertrauen auf. Im Klassement kam Hirvonen bis auf Rang elf nach vorne.

"Am Vormittag war es knifflig", blickt er auf die Samstagsschleife zurück. "Ich fand nicht den besten Rhythmus, aber am Nachmittag war es dann besser. Wir nahmen kleine Änderungen beim Auto vor und probierten ein wenig herum. Damit war ich sehr zufrieden. In WP9 bin ich auch eine sehr gute Zeit gefahren." Diesen Schwung nahm Hirvonen in den abschießenden Tag mit.

Am Sonntag stellte er die Bestzeiten in den Prüfungen elf bis 13 auf. Das brachte ihn noch auf Rang neun. Außerdem sammelte Hirvonen zusätzlich zwei Bonuspunkte für die zweitschnellste Zeit in der abschließenden Power Stage. "Nach meinem Fehler am Freitag wollte ich die Rallye mit einer guten Pace beenden. Das haben wir auch geschafft", zieht der Ford-Pilot doch noch ein versöhnliches Fazit.

"Alles hat am letzten Tag gut funktioniert. Die Jungs haben das Auto fantastisch repariert und ich konnte Gas geben. Ich versuchte es zu genießen und wir hatten auch eine gute Zeit. In der Power Stage hat es zwar nicht ganz geklappt, aber ich dachte mir, dass ich jemandem anderen auch eine Bestzeit lassen sollte", lacht Hirvonen. "Im Nebel hatte ich schon immer Vertrauen. Ich habe ein gutes Gefühl für meinen Aufschrieb und kann den Distanzen bis zu den Kurven vertrauen. Es funktioniert bei uns."

Fotoquelle: xpbimages.com

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