Kris Meeke hält Übertragungen im Internet für die Zukunft der WRC

Rallye 2014

— 04.06.2014

Auch Meeke fordert: Konzentration aufs Internet

Unterstützung für den Vorschlag von David Richards: Auch Kris Meeke fordert, bei den Übertragungen der WRC-Rallyes aufs Internet zu setzen

Ist die Verlagerung der Übertragungen der Rallye-Weltmeisterschaft ins Internet der Ausweg aus der nach wie vor für die Hersteller wenig befriedigenden TV-Situation? Das meint zumindest Ex-Teamchef David Richards, der den Promotern empfiehlt, sich auf das Online-Geschäft zu konzentrieren. Und mit dieser Meinung steht er nicht alleine da, auch Kris Meeke hält das für den richtigen Weg.

"Die Mediennutzung hat sich verändert. Früher habe ich mich über Videotext über die Rallyes informiert, aber wir haben uns weiterentwickelt und vom Fernseher weg", wird der Citroen-Pilot von 'Autosport' zitiert. "Heute geht es nur noch ums Internet. Man sollte zu Hause sitzen und bei jeder Prüfung entscheiden können, welche Onboard-Kamera man sehen möchte."

Von der Idee, die einzelnen Endpositionen der Rallye bei einem Shootout in der letzten Prüfung zu vergeben, hält Meeke indes überhaupt nichts. "Vielleicht sollten wir mehr Punkte für die Powerstage vergeben oder so etwas. Ich finde aber, wir sollten mit dem Format des Sports nicht völlig brechen."

"Wir versuchen, im Internet neue Zuschauer für den Sport zu gewinnen, aber gleichzeitig könnten wir sie mir zu verwirrenden Regeln abschrecken", sagt Meeke. Der Vorschlag sah vor, dass bei der letzten Wertungsprüfung die Fahrer auf den Positionen eins und zwei, drei und vier, fünf und sechs und so weiter, direkt gegeneinander antreten und die Plätze unabhängig von den vorherigen Abständen ausfahren.

So sollen die Rallyes bis zum Schluss spannend bleiben, doch Meeke befürchtet, dass auch das Gegenteil der Fall sein könnte. "Man muss sich nur anschauen, was beim letzten Lauf in Argentinien passiert wäre. Wären diese Regeln schon in Kraft gewesen, hätte es diesen fantastischen Kampf zwischen Sebastien Ogier und Jari-Matti Latvala nicht gegeben", sagt Meeke. "Sie hätten gewusst, dass sie ungefährdet auf eins und zwei liegen und Gas rausgenommen."

Fotoquelle: Citroen

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