WRC: Rallye Polen: Donnerstag

Rallye 2014

— 01.07.2014

Evans: Ein Stein stört den Lernprozess in Polen

Die Rallye Polen war bisher die schnellste Rallye für Elfyn Evans - Dem M-Sport-Youngster wurde der berüchtigte Stein in der "Goldap"-Prüfung zum Verhängnis

Der Lernprozess von M-Sport-Youngster Elfyn Evans setzte sich auch bei der Rallye Polen fort. Dieser Lauf war für den Waliser auf der einen Seite komplettes Neuland, auf der anderen Seite war es seine bisher schnellste WRC-Rallye. Das bereitete Evans Schwierigkeiten, das optimale Vertrauen in seinen Fiesta und seinen Aufschrieb zu finden. Am Donnerstag wurde der 25-Jährige von den hohen Geschwindigkeiten überrascht und landete bereits in der zweiten Wertungsprüfung im Straßengraben.

"Die erste Prüfung fühlte sich nicht so schlecht an, aber in der zweiten Prüfung fuhr ich zu zögerlich, bremste für eine Kurve zu spät und landete geradeaus in einem Feld", blickt Evans auf das erste Missgeschick zurück. Er konnte aber weiterfahren. "Ich glaube nicht, dass wir zu viel Zeit dadurch verloren haben. Ich habe aber Mühe, Vertrauen und einen guten Rhythmus zu finden. In so schnellen Prüfungen kostet dich das viel Zeit."

Aber auch sein Teamkollege, der Routinier Mikko Hirvonen, hatte ähnliche Schwierigkeiten. Evans beendete den Donnerstag als 13., zeigte dann aber am Freitag eine kontrollierte Fahrt und verbesserte sich auf Rang neun. "Es wurde im Laufe des Tages immer besser und besser. Ich bin gute Zwischenzeiten gefahren, womit ich sehr zufrieden bin. Trotzdem kann ich noch keine komplette Prüfung aneinanderhängen. Daran muss ich noch arbeiten", merkt Evans selbstkritisch an.

Am Samstag fand Evans besser in seinen Rhythmus, doch dann ging in der langen "Goldap"-Prüfung (WP14) alles schief. Der Waliser traf einen verborgenen Stein. Dieser beschädigte die linke Vorderradaufhängung des Fiesta. "In einer Linkskurve machte ich die Lenkung etwas auf, aber auf der Innenseite der Straße lag ein großer Stein, denn ich nicht im Aufschrieb vermerkt hatte", sagt Evans. "Mads Östberg hatte seinen Unfall an der gleichen Stelle." Vielen Fahrern wurde dieser Stein zum Verhängnis.

"Es war ein Fehler, aber ich glaube nicht, dass viele Leute diesen Stein in ihrem Aufschrieb vermerkt hatten", merkt Evans an. "Deshalb schiebe ich es auf meine Erfahrung." Die M-Sport-Mechaniker reparierten das Auto und er konnte die Rallye am Sonntag nach Rally2-Reglement auf Platz 35 beenden. "Es war nicht fantastisch, als Erster auf der Strecke zu sein, aber es war unter dem Strich ein produktives Wochenende. Es war eine gute Übung vor Finnland. Jetzt habe ich eine kleine Pause und mit einem guten Test bin ich sicher, dass mir dort ein gutes Resultat gelingen wird."

Fotoquelle: xpbimages.com

Weitere Rallye Themen

News

Hyundai präsentiert den i20 für die WRC 2017

News

Valentino Rossi gewinnt zum fünften Mal die Monza-Rallye

News

Monza-Rallye: Impressionen aus Italien

News

Kampf um VW-Stars: Wohin mit Ogier, Mikkelsen und Latvala?

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.