Mikko Hirvonen hofft, dass es für ihn auf Asphalt besser läuft als auf Schotter

Rallye 2014

— 16.08.2014

Hirvonen & Evans: Vorfreude auf erste echte Asphaltrallye 2014

Die M-Sport-Piloten Mikko Hirvonen und Elfyn Evans blicken der Rallye Deutschland zuversichtlich entgegen: Abwechslung nach reichlich Schotter

Nach der Enttäuschung beim Heimspiel in Finnland, wo für ihn nicht mehr als Platz fünf zu holen war, will M-Sport-Pilot Mikko Hirvonen bei der am kommenden Wochenende auf dem Programm stehenden Rallye Deutschland Wiedergutmachung betreiben. Gewonnen hat der Finne die Asphaltrallye rund um Trier noch nie. In den Jahren 2007, 2011 und 2012 wurde er jeweils Dritter.

"Es wird eine richtig interessante Rallye. Ich weiß noch, dass ich 2011 mit dem Fiesta bei schwierigen Bedingungen richtig viel Spaß hatte und bin gespannt, wie sich das Auto in diesem Jahr auf Asphalt verhält", so Hirvonen, der im Winter nach zwei Jahren bei Citroen zum Team von Malcolm Wilson zurückgekehrt ist und nun mit dem im Vergleich zu 2011 überarbeiteten Ford Fiesta RS WRC antritt.

Nach den Winter-Events in Monte Carlo und Schweden und den Schotterrallyes in Mexiko, Portugal, Argentinien, Italien, Polen und Finnland markiert die Rallye Deutschland die erste echte Asphaltrallye im diesjährigen WRC-Kalender. Der Schlüssel für ein gutes Ergebnis liegt nach Aussage Hirvonens darin, "die richtige Balance zwischen Durchhalten und Angreifen" zu finden und das "Cutten" der Kurven im richtigen Maß zu betreiben.

Nach einer bisher enttäuschend verlaufenen Saison, in der er es nur bei der Rallye Portugal auf das Podest schaffte, hofft Hirvonen, in den Weinbergen an der Mosel die Früchte der Arbeit ernten zu können. "Wir gingen in diesem Jahr jede Rallye mit der Hoffnung auf einen Podestplatz an, aber aus verschiedenen Gründen hat es nicht so geklappt wie erhofft. Wir wissen, dass es schwierig wird, aber wenn alles zusammenpasst, können wir vorne mitkämpfen. Das wäre perfekt", so der Finne.

Evans will auf 2013er-Erfahrungen aufbauen

Während Hirvonen auf Wiedergutmachung aus ist, will M-Sport-Teamkollege Elfyn Evans auf seinen im Vorjahr in Deutschland gesammelten Erfahrungen aufbauen: "Auf diese Rallye freue mich schon seit Saisonbeginn, weil es die erste Rallye im Kalender ist, bei der ich über Erfahrungen mit Allradantrieb verfüge. Im vergangenen Jahr lief es richtig gut. Ich hatte am gesamten Wochenende ein gutes Gefühl und hoffe, dass das auch kommende Woche so sein wird."

"Die Rallye Deutschland, das sind im Grunde drei Rallyes in einer. Es gibt enge Passagen durch die Weinberge, unebenen Asphalt auf dem Militärgelände und breite Landstraßen im Saarland. Wer vorne mitfahren will, muss die wechselnden Untergründe wegstecken und überall schnell sein. Eine konkrete Platzierung habe ich nicht im Visier. Ich möchte einfach weiter an Erfahrung gewinnen und mit ein paar guten Prüfungszeiten auf mich aufmerksam machen", sagt Evans.

Neben Hirvonen und Evans bringt M-Sport bei der Rallye Deutschland drei weitere Ford Fiesta RS WRC für Robert Kubica, Dennis Kuipers und Juri Protasow an den Start. Der amtierende Juniorenweltmeister Pontus Tidemand sitzt am Steuer eines von M-Sport vorbereiteten Ford Fiesta R5.

Fotoquelle: M-Sport/McKlein

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