Toyota GT86 CS-R3 fuhr in Deutschland vor einem großen Publikum

Rallye 2014

— 27.08.2014

Gelungenes Debüt des Toyota GT86 CS-R3

Toyota zieht nach dem Einsatz des GT86 CS-R3 als Vorausfahrzeug bei der Rallye Deutschland ein rundum positives Fazit - Großes Interesse von Kunden und Fans

Bei der Rallye Deutschland erlebte der Toyota GT86 CS-R3 seine Feuertaufe. Als sogenanntes "00"-Auto fuhr das von der Toyota Motorsport GmbH in Köln entwickelte Auto als Vorausfahrzeug alle Prüfungen des deutschen WRC-Laufs vor dem Teilnehmerfeld ab. Am Steuer des CS-R3 saß mit Isolde Holderied eine überaus erfahrene Pilotin, die auch mit dem für ein modernes Rallye-Auto ungewohnten Heckantrieb auf den Asphaltstraßen rund um Trier bestens zurecht kam.

"Ich habe die Fahrt im CS-R3 sehr genossen. Der Hinterradantrieb macht eine Menge Spaß", sagt Holderied. "Er ist gut ausbalanciert und war bei allen Arten von Prüfungen gut zu fahren." Auch im Hause TMG zog man ein positives Fazit des Einsatzes. "Insgesamt war es für uns eine sehr positive Erfahrung und ein weiterer wichtiger Schritt in der Entwicklung des CS-R3", sagt Nico Ehlert, leitender Ingenieur für den Kundensport.

Davon war im Vorfeld nicht unbedingt auszugehen. "Das Auto, welches bei der Rallye Deutschland gefahren ist, war der erste Prototyp, daher hatten wir mit einigen Herausforderungen gerechnet. Das Wochenende verlief aber problemloser als erwartet", sagt Ehlert. Der Einsatz bei der Rallye Deutschland war eine Art Test unter Wettbewerbsbedingungen, bei dem TMG wichtige Erkenntnisse für die weitere Entwicklung gewann.

"Der Einsatz in einer Umgebung, wo die Zeit limitiert und der Druck hoch ist, gab uns nicht nur die Möglichkeit, die Performance des Autos zu verstehen, sondern auch seine Handhabung im Einsatz", so Ehlert. "Wir haben einige Bereiche gefunden, die wir verbessern müssen, sowohl bei der technischen Performance als auch beim Handling im Servicepark."

Darüber hinaus diente die Rallye Deutschland aber auch als Schaubühne für das neue Auto der R3-Klasse, welches ab dem kommenden Jahr für Kunden erhältlich sein wird. "Neben dem aus technischer Sicht positiven Wochenende war es auch toll zu sehen, welches Echo der CS-R3 ausgelöst hat", sagt Ehlert. "Die Fans haben sich richtig gefreut, dass es wieder ein Rallye-Auto mit Heckantrieb gibt. Auch das Interesse der Kunden war sehr ermutigend. Wir dürfen uns im nächsten Jahr auf viele CS-R3 in Europa freuen."

Auch Holderied freute sich über das Aufsehen, dass sie und ihr GT86 bei den Wertungsprüfungen erregten. "Die Reaktionen der Leute auf mich und den CS-R3 waren unglaublich. Viele Menschen interessieren sich sehr für die Rallye-Geschichte von Toyota und freuen sich, TMG wieder bei einer Rallye zu sehen", so die Deutsche.

Fotoquelle: ADAC Motorsport

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