Rallye Argentinien

Rallye Argentinien

— 15.05.2002

Fords letzte WM-Chance

Reifenwahl, Fahrwerk und kaltblütige Piloten sind in Argentinien gefragt.

"Die Rallye Argentinien ist der Strohhalm, an den wir uns klammern", sagt Ford-Teamchef Malcolm Wilson. Beim sechsten WM-Lauf (16. bis 19. Mai 2002) wollen Ford und Subaru (beide 27 WM-Punkte) ihre letzte Chance nutzen, Peugeot (68 Punkte) nicht uneinholbar ziehen zu lassen. Außer Durchhalteparolen hat das bisherige Schotter-Team aber nicht viel zu bieten: "Im Vorjahr hat Peugeot dort nicht einen Punkt geholt", macht Wilson sich Mut. Doch spätestens seit dem Zypern-Sieg gilt auch das Duo Peugeot/Michelin auf Schotter nicht mehr als Verlierer. Die Pisten rund um Villa Carlos Paz, 30 Kilometer westlich von Córdoba, sind mittelmäßig hart. Bislang eine Domäne von Ford mit Pirelli, 2001 siegte Colin McRae.

Wilson muss nicht nur das Peugeot-Trio Grönholm, Burns und Rovaperä fürchten. Bei Subaru (Pirelli) jagt Vierfach-Weltmeister Tommi Mäkinen seinen ersten Schotter-Sieg seit dem Abschied von Mitsubishi. Ford und auch Subaru hoffen darauf, bei Reifenpoker und Fahrwerksabstimmung richtig zu liegen. Vor allem: Die Piloten dürfen keine Fehler machen.

Der Held der Argentinier steht dagegen fest, wenn auch als krasser Außenseiter: Gabriel Pozzo aus Córdoba, Gruppe-N-Weltmeister und für die Heimatrallye ins Skoda-Werksteam berufen. "Einen Vorteil habe ich nicht", sagt er. "Ich bin hier erst dreimal gefahren." Absolvieren müssen die rund 60 Teilnehmer 22 Wertungsprüfungen. Aus Geldnot musste der Veranstalter das Programm straffen. Die Etappen 1 und 2 mit Servicezentrum La Cumbre sind identisch. Am Sonntag wird um Mina Clavero gefahren, auch "El Condor" (2100 Meter), höchstgelegene WM-WP.

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