Rallye Barcelona-Dakar 2005

Rallye Barcelona-Dakar 2005

— 10.01.2005

Tour fordert den ersten Toten

Peterhansel holt den 4. Tagessieg. Kleinschmidt verliert an Zeit. Motorradpilot Perez erliegt seinen schweren Verletzungen.

Jutta Kleinschmidt bleibt in ihrem VW Race-Touareg auch nach der 10. Etappe der Wüsten-Rallye Barcelona-Dakar Dritte. Auf der 499 km langen Schleife um die mauretanischen Oase Atar (483 Wertungskilometer) verlor die Kölnerin jedoch am Montag knapp 30 Minuten auf den weiterhin führenden Stéphane Peterhansel (Frankreich; Foto) im Mitsubishi Pajero. Ihr Gesamtrückstand auf den Vorjahressieger stieg auf 1:10:48 Stunden. Platz zwei mit einem Rückstand von 21:28 Minuten zu seinem Landsmann und Teampartner festigte Ex-Skiprofi Luc Alphand.

Überschattet wurde der vierte Tagessieg Peterhansels von einer traurigen Nachricht: Der spanische Amateur-Motorradfahrer Jose Manuel Perez erlag in einem Krankenhaus in Alicante seinen schweren inneren Verletzungen, die er sich am vergangenen Donnerstag bei einem Sturz auf der siebten Etappe zugezogen hatte. In einem Krankenhaus in der senegalesischen Hauptstadt Dakar waren ihm zunächst in einer Notoperation Milz, Leber und eine Niere entfernt worden. Am Sonntag folgte seine Verlegung per Hubschrauber nach Alicante in Ostspanien. Dort verschlechterte sich sein Gesundheitszustand plötzlich.

Perez wurde 41 Jahre alt und hinterläßt Frau und zwei Kinder im Alter von sechs und elf Jahren. Vor dem Start hatte der Leiter eines Chemie-Unternehmens seiner Ehefrau versprochen, daß seine vierte Teilnahme die letzte sein sollte. Es war 44. Todesfall in der 27jährigen Geschichte der Wüsten-Durchquerung. Das letzte Dakar-Opfer beklagte die Rallye-Gemeinde am 11. Januar 2003 mit dem französischen Auto-Beifahrer Bruno Cauvy (48).

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