Rallye Barcelona–Dakar 2005

Rallye Barcelona–Dakar 2005

— 12.01.2005

Kleinschmidts Rückstand wächst

Die Touareg-Fahrerin verliert auf der 12. Etappe weiter an Zeit. KTM erwägt nach Todesfällen Rückzug von der Wüstenrallye.

Jutta Kleinschmidt hat bei der 27. Dakar-Rallye in ihrem VW Touareg ihren dritten Platz auf der 12. Etappe behauptet. Ihr Rückstand zum weiterhin führenden französischen Mitsubishi-Piloten Stéphane Peterhansel stieg aber auf 1:18:47 Stunden. Peterhansels Landsmann und Teamkollege Luc Alphand blieb mit einem Rückstand von 23:16 Minuten Zweiter.

Der Südafrikaner Giniel de Villiers erzielte auf der mit 819 km längsten Etappe vom mauretanischen Kiffa nach Bamako (Mali) seinen ersten Tagessieg. Der beste Nissan-Pilot blieb weiterhin auf dem vierten Rang und hat einen Rückstand von 2:48:46 Stunden auf die drittplatzierte Jutta Kleinschmidt. Ihr französischer Teamkollege Bruno Saby verbesserte sich auf den fünften Rang, liegt aber schon 8:43:27 Stunden zurück. Wegen eines Stoßdämpferschadens am dritten Touareg verlor der zu Beginn führende Amerikaner Robby Gordon erneut mehr als zwei Stunden. Er liegt an zwölfter Position.

Nach dem Unfalltod des Italieners Fabrizio Meoni – dem zweiten Todesfall innerhalb von 24 Stunden – ließ das KTM-Team mit dem führenden Franzosen Cyril Despres seine Entscheidung über eine weitere Teilnahme noch offen. "Ich persönlich bin der Meinung, daß alle KTM-Fahrer nach Hause fahren sollten", erklärte Sportchef Heinz Kinigadner Der österreichische Motorradbauer will nach den Unglücksfällen seine künftige Rallye-Unternehmungen überdenken. "Ich denke, das gesamte KTM-Engagement ist nach diesen zwei Todesfällen in Frage gestellt. Eine Entscheidung wird aber sicher erst in einiger Zeit fallen."

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