Rallye Dakar 2004

Rallye Dakar 2004 Rallye Dakar 2004

Rallye Dakar 2004

— 19.01.2004

Doppelsieg für Mitsubishi

Peterhansel und Masuoka sichern Mitsubishi die Plätze eins und zwei. Andrea Mayer wird Fünfte, Jutta Kleinschmidt nach Etappensieg 17.

400 Fahrer sind in Paris gestartet, 163 haben das Ziel in Dakar erreicht – das entspricht einer "Ankommquote" von 41 Prozent. Die 26. Telefónica-Dakar hielt alle Versprechungen, denn für viele war es die schwierigste seit Jahren: 65 Motorräder, 60 Autos und 38 Lkw haben bis zum Ende durchgehalten, 11.090 Kilometer Sand, Staub, Strapazen zum Trotz.

Wie erwartet änderte die letzte Etappe vom Lac Rose an den Strand von Dakar nichts im Gesamtklassement. Zwei Fahrer konnten ihren ersten Dakar-Sieg erzielen: Der Spanier Joan Roma (KTM) bei den Motorrädern und der Franzose Stéphane Peterhansel (Mitsubishi, vor Team-Kollege Hiroshi Masuoka) bei den Autos. Bei den Lkw konnte sich der Russe Wladimir Tschagin (Kamaz) zum dritten Mal in Folge behaupten und erzielte seit 2000 seinen vierten Gesamtsieg.

Die 14 Etappen des Rennens (den Prolog ausgenommen) teilen sich in sechs unterschiedliche Etappensieger bei den Motorrädern, acht bei den Autos und fünf bei den Trucks auf. 44 zum Teil schwer verletzte Teilnehmer wurden während des Rennens ausgeflogen. Andere kamen mit dem Schrecken davon: Ex-Rallye-Weltmeister Colin McRae und Ex-Dakar-Sieger Ari Vatanen (hauptberuflich EU-Parlamentarier; beide Nissan) verschwanden für zwei Tage in den Weiten der Wüste, tauchten dann aber doch wieder auf – von Tuaregs um Geld und Ausrüstung erleichtert.

VWs Race-Touaregs kamen auf Position sechs (Bruno Saby) und 17 (Jutta Kleinschmidt) ins Ziel. "Dass wir am vorletzten Tag der ‚Dakar’ mit Jutta Kleinschmidt den ersten Etappensieg feiern konnten, hat unsere Erwartungen übertroffen. Das ist der Lohn für die harte Arbeit eines hoch motivierten Teams und ein Zeichen für die Zukunft", bilanziert Volkswagens Motorsport-Direktor Kris Nissen.

Der kann nebenbei einen weiteren Triumph verbuchen: Volkswagen hat als einziges Werksteam mit allen eingesetzten Rallye-Autos das Ziel erreicht. Mitsubishi kontert mit vier Teams unter den ersten zehn. Und der erfolgreicheren Fahrerin: Andrea Mayer und Co-Pilot Andy Schulz (zweifacher Dakar-Sieger) beendeten die Rallye auf Rang fünf.

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