Rallye Dakar 2007, Etappe 9

Rallye Dakar 2007, Etappe 9

— 16.01.2007

In der Wüste verraucht

Das Imperium schlägt zurück. Begünstigt durch das Pech der VW-Touareg hat Mitsubishi Rang eins und zwei in der Gesamtwertung übernommen.

Buchstäblich in Rauch aufgelöst haben sich die Siegchancen von Volkswagen bei der Rallye Dakar: Auf der neunten Etappe blieb der bisherige Spitzenreiter Giniel de Villiers (Südafrika) zunächst mit einem Motorschaden liegen. Entgegen anders lautenden Berichten aus Mauretanien brannte das Aggregat jedoch nicht. Anschließend fiel auch noch Carlos Sainz (Portugal) wegen eines Motorproblems am Race Touareg auf den 494 Kilometern von Tichit nach Nema weit zurück. Beide mussten mit dem Racetruck ins Ziel geschleppt werden. "Dieser doppelte Rückschlag ist nach den bisher starken Leistungen mit sechs Etappensiegen eine herbe Enttäuschung. Unser Traum vom Sieg wurde heute leider im Wüstensand begraben", sagte VW-Motorsport-Direktor Kris Nissen.

Bei de Villiers habe sich austretendes Motoröl "am heißen Turbolader entzündet. Die Flammen wurden sofort mit dem Bordfeuerlöscher erstickt", so Nissen. Bei Sainz ist der Motor plötzlich abgestorben und sprang vermutlich aufgrund eines elektrischen Defektes nicht mehr an. Die Führung im Gesamtklassement übernahm Mitsubishi-Pilot Stéphane Peterhansel, der am Montag (15. Januar) hinter Jean-Louis Schlesser und Vorjahressieger Luc Alphand (alle Frankreich) Platz drei belegte. Jutta Kleinschmidt (Köln) fuhr im BMW X3 als Achte ihr bestes Tagesergebnis des diesjährigen Wüstenklassikers heraus. Die Dakar-Siegerin von 2001 verbesserte sich in der Gesamtwertung auf den 15. Platz.

Die zehnte Etappe erleben sie im Live-Ticker von autobild.de. Und im Tracking-Modus auf der offiziellen Seite der Rallye Dakar 2007 können Sie die Fahrzeuge in Echtzeit verfolgen.

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