Rallye Dakar 2009, Etappe 8

Rallye Dakar 2009, Etappe 8, Nani Roma, Mitsubishi Racing Lancer Rallye Dakar 2009, Etappe 8, Marc Coma, KTM 690 Rally

Rallye Dakar 2009, Etappe 8

— 12.01.2009

VW-Trio siegt erneut

Die zweite Woche der Rallye Dakar beginnt, wie die erste endete: Die VW Touareg siegen in der Formation Sainz, Depping und Miller. Als Vierter erreicht Mitsubishi-Pilot Nani Roma das Ziel.

Auf der Prüfung nach dem Ruhetag ließ die Mannschaft der blauen Race Touareg erneut nichts anbrennen. Der spanische Rallye-Doppelweltmeister der Jahre 1990 und 1992, Carlos Sainz, absolvierte die 649 Kilometer des Tages als Schnellster. Auf den Plätzen zwei und drei folgten ihm seine Teamkollegen Dieter Depping (+4:02 Minuten) und Mark Miller (+4:12 Minuten). Nach seinem vierten Sieg bei der Dakar 2009 führt Sainz das Feld der Auto-Kategorie nun mit einem Vorsprung von 10:57 Minuten auf den Vierten der Touareg-Truppe an, Giniel de Villiers. De Villier wurde auf der Fahrt von Valparaiso nach La Serena Fünfter (+10:48 Minuten). In die Phalanx konnte einzig Nani Roma in seinem Mitsubishi Racing Lancer einbrechen. Der letzte Mohikaner der japanischen Drei-Diamanten-Mannschaft belegte Rang vier (+4:15 Minuten) und liegt im Gesamtklassement weiterhin auf der gleichen Position. Die achte Etappe der Rallye Dakar 2009 war wie geplant eine Aufwärmübung für die anstehenden drei heißen Tage in der Atacama und brachte auch in den weiteren Kategorien keine großen Überraschungen.

Motorrrad: Marc Coma liegt weiter an der Spitze

In der Motorrad-Wertung baute KTM-Fahrer Marc Coma seinen Vorsprung weiter aus. Der Spanier hat allerdings in David Fretigne einen neuen ersten Verfolger. Der französische Yamaha-Pilot hat bereits einen Respektsabstand von 1:06:28 Stunden auf Coma. Jonah Street (USA, KTM 690 Rally) verlor auf dem achten Tabesabschnitt über 34 Minuten und fiel auf Rang vier zurück. Einen Podestplatz eroberte durch seinen Tagessieg Cyrill Despres (F, KTM). Auf Rang drei weist er einen Rückstand von 1:33:34 Stunden gegenüber Coma auf. Bei den schweren Brummern holte sich in La Serena erneut der Holländer Gerad de Rooy (Ginaf) den Tageserfolg und liegt jetzt hinter den russischen Kamz-Truckern Firdaus Kabirov und Vladimir Chagin auf dem dritten Platz in der Gesamtwertung. Bei den Quads scheint bereits alles gelaufen. Der Tscheche Machachek verfügt nach seinem erneuten Tageserfolg bereits über einen Vorsprung von 2:30:23 Stunden. Er und seine Yamaha Raptor scheinen kaum noch einzuholen.

Etappe 9, Montag, 12. Januar 2009, La Serena - Capiapo, 537 Kilometer

Drei Tage durch die trockenste Wüste der Welt: Die Atacama steht auf dem Programm der nächsten Etappen.

Bühne frei für den ersten Akt einer entscheidenden Trilogie. Das Fahrerfeld nimmt es mit der Wüste von Atacama auf, der dem Ruf nach trockensten der Welt. Diejenigen, die hier auf viele Dünen hoffen, kommen auf ihre Kosten. Allerdings erwartet sie auch mindestens genauso viel Schotter. Diese Etappe mit zahlreichen Geländewechseln hat Symbolcharakter für die Rallye Dakar 2009. Die Lage der schwierigen Passagen mit langen Dünenabschnitten auf dem Schluss-Stück der Etappe zwingt die Piloten, mit ihren Kräften gut hauszuhalten. Hier sind gleichzeitig Vielseitigkeit und beste Krafteinteilung gefragt. Alle Infos zur härtesten Rallye der Welt finden Sie auf unserer Sonderseite Dakar 2009.

Autor: Sven-Jörg Buslau

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