Rallye Dakar 2009, Tag 2

Rallye Dakar 2009 Rallye Dakar 2009

Rallye Dakar 2009, Tag 2

— 04.01.2009

Sainz gewinnt und geht in Führung

Am zweiten Tag der Rallye Dakar 2009 wurden die VW- und Mitsubishi-Piloten ihrer Favoritenrolle gerecht: Touareg-Pilot Carlos Sainz siegt vor Titelverteidiger Peterhansel (Mitsubishi) und Giniel de Villiers (VW).

Am zweiten Tag der Rallye Dakar 2009 relativierten die Favoriten den Vortages-Erfolg von BMW-Pilot Naser Al Attiyah. Mit einem Vorsprung von 1:14 Minuten sicherte sich der Spanier Carlos Sainz in einem VW Race Touareg den Tagessieg vor Stéphane Peterhansel (F), der für Mitsubishi in einem Racing Lancer unterwegs ist. Dritter an Tag zwei des Marathon-Klassikers wurde der Südafrikaner Giniel de Villiers. Der Teamkollege von Sainz erreichte mit seinem deutschen Co-Piloten Dirk von Zitzewitz das Ziel mit einem Rückstand von 1:56 Minuten. Der Überraschungssieger des Vortages, der Quatari Al Attiyah fuhr als Neunter über die Ziellinie der 237 Kilometer langen Wertungsprüfung, die ohne Verbindungsetappe direkt nach dem Start in Santa Rosa begann. Al Attiyah  verfuhr sich nach einem Navigationsfehler seiner schwedischen Beifahrerin Tina Thörner und liegt jetzt mit einen Rückstand von 4:15 Minuten auf Platz vier der Gesamtwertung. Nach einer 600 Kilometer langen Liäson führte die Strecke des längsten Tagesabschnittes der Dakar 2009 in die patagonische Hafenstadt Puerto Madryn. Das erste Opfer der Dakar 2009 ist Mitsubishi-Pilot Hiroshi Masuoka. Er trat zur zweiten Etappe gar nicht mehr an, da der Motor seines Racing Lancer nicht mehr zu reparieren war.

Motorrad: Marc Coma hat noch über 13 Minuten Vorsprung

KTM-Pilot Marc Coma halbierte seinen Vorsprung nach einem Navigationsfehler. 13:47 Minuten auf Rang zwei hat er noch.

Bei den Zweirädern büßte Marc Coma, Gewinner der Auftaktetappe, zwar einen großen Teil seines 22 Minuten-Vorsprungs ein, führt aber weiterhin das Feld der Biker an. Mit 13:47 Minuten rangiert der Spanier vor dem holländischen Tagessieger Frans Verhoeven (KTM). Auf Rang drei folgt der beste Yamaha-Pilot, David Fretigne (F) mit einem Rückstand von 16:41. Der Zweite der ersten Etappe, der Pole Jacek Czachor (KTM), folgt auf Platz vier, 17:41 Minuten zurück. Der beste deutsche Biker ist KTM-Fahrer Norman Kronseder (KTM Rally 690 Replica), der mit einem Abstand von 1:01:31 Stunden auf Position 66 rangiert.

Die dritte Etappe wird lang und hart

Etappe 3, Montag, 5. Januar: von Puerto Madryn nach Jacobacci. Gesamtlänge: 694 km.

Auf der dritten Etappe ist das Programm der Wertungsprüfung mit über 551 km beträchtlich – ein klarer Beleg dafür, dass sich die Teilnehmer mitten im Renngeschehen befinden, obschon die großen Schwierigkeiten noch bevorstehen. Das Vordringen auf patagonisches Gebiet, das mit einem erheblichen Streckenprofilwechsel einhergeht, erfordert neue fahrerische Qualitäten. Die Landschaft ist deutlich hügeliger: Freunde lang gezogener Kurven kommen voll auf ihre Kosten. Hier orientiert man sich an den Seen am Pistenrand, etwa ein knappes Dutzend am Tag, und an den zahlreichen Flamingos, die auf dieser Etappe die bevorzugten Wegweiser sind.

Autor: Sven-Jörg Buslau

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