Rallye Dakar 2009, Tag 4

Rallye Dakar 2009 Tag 4 Rallye Dakar 2009 Tag 4

Rallye Dakar 2009, Tag 4

— 06.01.2009

Sainz siegt im Etappen-Krimi

VW Touareg-Pilot Carlos Sainz gewinnt die vierte Etappe der Rallye Dakar 2009. Nur sechs Sekunden langsamer als der Spanier rast Nasser Al Attiyah in seinem BMW X3 CC durch die 459 Kilometer lange Wertungsprüfung auf Platz zwei.

Der Spitzenreiter der 30. Rallye Dakar, Carlos Sainz, hat nach dem Erfolg auf dem zweiten Tagesabschnitt auch die vierte Etappe der Rallye Dakar 2009 für sich entschieden. Auf der 488 Kilometer langen Strecke von Jacobacci nach Neuquen wechselte die Führung mehrfach. Letztendlich aber gewann der spanische Rallye-Doppelweltmeister und vergrößerte den Vorsprung auf seinen BMW-Konkurrenten aus Quatar minimal um sechs Sekunden. Den dritten Rang der Tageswertung erreichte Luc Alphand in seinem Mitsubishi Racing Lancer 2:24 Minuten hinter dem Sieger. In der Gesamtwertung bleibt alles beim Alten. Sainz führt 3:46 Minuten vor Al Attiyah das Klassement an. Verfolgt werden beide von Giniel de Villiers (Volkswagen, -11:33 Minuten), Stéphane Peterhansel (Mitsubishi, -15:41 Minuten) und Nani Roma (Mitsubishi, -20:00 Minuten).

Marc Coma weiter auf dem Vormarsch

Bei den Motorrädern holte Marc Coma seinen dritten Etappensieg. Der Spanier führt jetzt mit 42:57 Minuten vor Jonah Street (USA, KTM), der sich – trotz einer Dreiminutenstrafe für zu schnelles Fahren auf einer Verbindugsstrecke – hinter dem Markenkollegen platzieren konnte. Der einzige Yamaha-Pilot unter den Top Ten bleibt David Fretigne. Der Franzose rangiert mit einem Rückstand von 43:42 Minuten auf Platz drei der Gesamtwertung. Der einzige Deutsche Biker, Norman Kronseder (KTM), erreichte das Ziel als 96. und liegt nach dem vierten Tag auf Position 62 des Klassements mit 4:48:06 Stunden Rückstand zum Führenden.

5. Etappe: 7. Januar 2009, Neuquen - San Rafael 763 Kilometer

Am Horizont zeigen sich die ersten Gipfel der Anden, die zwei Mal in über 4500 Meter Höhe überquert werden müssen.

Der größte Prüfstein der ersten Rennwoche erwartet die Dakar-Piloten auf dem Weg nach San Rafael. Aufgrund der hohen Kilometerzahl – 763 Kilometer Gesamtlänge, davon 506 Kilometer als Wertungsprüfung – ist ununterbrochen ein hohes Maß an Konzentration gefragt. Die Fahrer bekommen es auch mit richtigen Dünenpassagen zu tun, darunter ein nahezu 20 Kilometer langer Abschnitt durch tiefen Sand. Lange Teile abseits der Piste wechseln sich mit viel technischeren Wegstücken in den "Rios-Anstiegen" ab. Die malerisch schöne Gebirgskette der Anden bleibt vorerst nur am Horizont sichtbar, aber Herumbummeln ist strengstens verboten: Eine zu späte Ankunft im Biwak hinterlässt immer deutliche Spuren.

Autor: Sven-Jörg Buslau

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