Rallye Dakar 2009, Tag 5

Rallye Dakar 2009 Tag 5 Rallye Dakar 2009 Tag 5

Rallye Dakar 2009, Tag 5

— 07.01.2009

De Villiers siegt – Al Attiyah führt

Die fünfte Etappe der Rallye Dakar 2009 mischte die Positionen der Führenden neu. Dem Etappensieger Giniel de Villiers (F, VW Race Touareg) wurde Naser Al Attiyah (QAT, BMW X3 CC) Tagesfünfter und übernahm die Gesamtführung.

Auf der fünften Etappe der Rallye Dakar 2009 dominierten die Volkswagen-Race-Touareg. Giniel de Villiers und sein deutscher Co-Pilot Dirk von Zitzewitz fuhren ihren ersten Etappensieg ein. Sie gewannen ein werksinternes Duell gegen das deutsche Duo Depping/Gottschalk, die zwischendurch sogar lange in Führung lagen. Carlos Sainz konnte nicht an seine bisherigen Erfolge anknüpfen und beendete die Etappe an 9. Position. Die große Überraschung des Tages war der US-Amerikaner Robby Gordon. Er fuhr mit seinem Hummer ein spektakuläres und schnelles Rennen und schaffte es am Ende auf Platz 3 der Tageswertung. Die anhaltend souveräne Fahrweise von Nasser Al Attiyah sowie die gute Navigation seiner Copilotin Tina Thörner liess die X-Raid-rew jubeln: Al Attiyah schaffte es als bester BMW hinter Robby Gordon an die 4. Position. Damit übernehmen der Qatari und die Schwedin die Gesamtführung der Dakar 2009.

Schwarzer Tag für Carlos Sainz

Carlos Sainz, der bisher Führende der Gesamtwertung, erwischte einen rabenschwarzen Tag. Dem Spanier unterlief in einer der Dünenpassagen ein schwerer Fehler. Dadurch büßte er nicht nur die Fronthaube seines Race Touareg ein sondern auch die Spitzenposition im Klassement. Sainz erreichte das Ziel des Tages in San Rafael nach 506 Wertungskilometern und einer Gesamtstrecke von 763 Kilometern auf Rang neun mit einem Rückstand von 15:42 Minuten. Auch Dakar-Rekordsieger Stéphane Peterhansel legte seinen Racing Lancer aufs Dach. Dabei ruinierte er seinen Ölkühler, der Motor überhitzte stark und es ist unklar ob es für den Franzosen auf der sechsten Etappe weitergehen kann. Dieter Depping und Beifahrer Timo Gottschalk, die das Feld auf der fünften Etappe lange angeführt hatten, konnten solche Eskapaden vermeiden und setzten ihren Vormarsch weiter fort. Sie verbesserten sich durch ihren zweiten Platz auf Rang neun des Dakar-Feldes.

Jonah Street holt auf

Den Tagessieg auf zwei Rädern sicherte sich der US-Amerikaner Jonah Street. Er festigte seinen zweiten Gesamtrang hinter Marc Coma, der die fünfte Etappe als Neunter beendete. Beide fahren eine 690er KTM. Coma führt die Biker-Truppe weiterhin an, aber sein Vorsprung ist auf  27:12 Minuten geschrumpft. Auf Rang drei liegt weiterhin Yamaha-Pilot David Fretigne, der das Tagesziel als Sechster erreicht.

Am sechsten Tag der Dakar 2009 stehen erneut viele Überquerungen auf dem Programm, denn zu Beginn der Wertungsprüfung warten etwa 60 Kilometer Dünenfahrt. In der zweiten Hälfte der Etappe wird die Strecke wieder besser befahrbar, doch könnte eine breite Furt die Teilnehmer etwas aufhalten. Diese muß nach allen  Regeln der Rallye-Kunst bezwungen werden, um ein ausgiebiges Bad zu vermeiden. Mit der Ankunft in Mendoza dringt die Rallye in die Ausläufer der Anden vor. Erstmals dürfen die Teilnehmer echte Höhenluft schnuppern. Der höchste Punkt der sechsten Etappe liegt auf einer Höhe von mehr als 2700 Metern über dem Meeresspiegel.

Autor: Sven-Jörg Buslau

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.