Rallye Dakar 2014: Alle Infos rund um das Rennen

Rallye Dakar 2014: 13. Etappe und Schluss

Roma gewinnt Rallye dank Stallorder

Der Mini-Fahrer "Nani" Roma hat die Rallye Dakar 2014 gewonnen – seine erste im Auto. Nach einer Stallorder hatte Rekordsieger Peterhansel den Team-Kollegen auf der letzten Etappe passieren lassen. Zum Schluss lagen drei Mini vorn.
(dpa/brü) Der Spanier Joan "Nani” Roma hat die Rallye Dakar 2014 gewonnen. Eine Stallorder von X-raid-Team-Chef Sven Quandt ermöglichte dem konstant vorne mitfahrenden Spanier den Triumph. Der vorne liegende Mini-Kollege Stéphane Peterhansel hatte Roma auf der 13. und letzten Etappe von La Serena nach Valparaiso absichtlich passieren lassen.

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Im Endklassement hatten der 41-jährige Roma und sein Co-Pilot Michel Perin schließlich 5:38 Minuten Vorsprung auf Rekordsieger Peterhansel. Noch am Freitag hatte der Franzose auf dem vorletzten Teilstück seine Teamleitung verärgert, weil er entgegen der Stallorder den zu dem Zeitpunkt führenden Roma überholte. Am Samstag nun beugte sich Peterhansel der erneuten Teamorder und ließ Roma passieren. Der Franzose verzichtete damit bei seiner 25. Rallye Dakar auf einen sechsten Sieg im Auto. Peterhansel hätte nach den vorherigen sechs Siegen auf dem Motorrad mit einem zwölften Gesamtsieg Geschichte geschrieben.
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Aber die erneute Teamorder war eindeutig: Roma sollte seinen ersten Dakar-Sieg nach Hause fahren. Und so hielt der vorne liegende Peterhansel rund 30 Kilometer vor dem Ziel im chilenischen Valparaíso an und wartete rund fünf Minuten, um Roma passieren zu lassen. Dessen vierter Platz reichte dann für den Gesamtsieg des Marathonrennens, seinen ersten Gesamtsieg in einem Auto. 2004 hatte er den Klassiker auf einem Motorrad für sich entschieden. Den Dreifach-Erfolg des X-raid-Mini-Teams machte Nasser Al-Attiyah aus Katar perfekt.
Die Schlussetappe der Marathon-Rallye durch Argentinien, Bolivien und Chile entschied der Südafrikaner Giniel de Villiers mit seinem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz in einem Toyota für sich. In der Gesamtwertung wurden die beiden Vierte. Die Motorradwertung holte sich zum vierten Mal der Spanier Marc Coma.

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