Rallye Dakar 2014: 6. Etappe

Rallye Dakar 2014: 6. Etappe

Peterhansel macht das Rennen

Die sechste Etappe der Rallye Dakar gewinnt Mini-Fahrer Peterhansel, der damit  aufholt in der Gesamtwertung. Sein Teamkollege "Nani" Roma verteidigt die Führung. Mehrere Todesfälle überschatten das Renngeschehen.
(dpa/brü) Rallye-Dakar-Favorit Stéphane Peterhansel hat die sechste Etappe des mittlerweile von mehreren Todesfällen überschatteten Geländerennens für sich entschieden. Damit schob sich der französische Mini-Fahrer in der Gesamtwertung auf den dritten Platz vor. Die Spitze des Feldes führt weiter sein Teamkollege Joan "Nani" Roma an, der als erster Fahrer des diesjährigen Rennens die Führung verteidigen konnte. Dem Spanier reichte auf dem 694 Kilometer langen sechsten Teilstück von San Miguel de Tucumán nach Salta in Argentinien ein sechster Platz.

Mini-Fahrer "Nani" Roma verteidigt die Gesamtführung.

Lokalmatador Orlando Terranova, der ebenfalls einen Mini des deutschen Teams X-raid aus Trebur pilotiert, verkürzte mit Rang drei der Tageswertung den Rückstand auf Roma auf 30:30 Minuten und ist Gesamtzweiter. Als bester deutscher Teilnehmer verbesserten sich Co-Pilot Dirk von Zitzewitz (Karlshof) und sein südafrikanischen Partner Giniel de Villiers nach Platz vier in der Tageswertung im Toyota Hilux vom fünften auf den vierten Rang im Gesamtklassement (40:54 Minuten zurück). In der Motorradwertung baute KTM-Werksfahrer Marc Coma seine Führung aus.

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Drei Todesfälle überschatten die Rallye

Die 35. Ausgabe der Rallye Dakar wird von mehreren Todesfällen überschattet. Neben einem Motorradfahrer starben zwei Journalisten, deren Auto in eine Schlucht stürzte. Schon am Donnerstag verunglückte der belgische Biker Eric Palante auf der Rennstrecke. Die Todesumstände waren am Samstag (11. Januar) noch unklar und wurden vor Ort richterlich untersucht. Ersten Meldungen zufolge hatte das sogenannte Besenfahrzeug, das nach Ende der Etappe die Strecke abfährt, den Motorradfahrer bei Kilometer 143 der fünften Etappe leblos gefunden. Für Palante, der am 21. Januar 51 Jahre alt geworden wäre, war es der elfte Dakar-Start. Mit Rang 66 verzeichnete er 2012 sein bestes Ergebnis.
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Bei einem schweren Autounfall kamen in der Nacht zu Freitag zudem zwei nicht akkreditierte Journalisten ums Leben. Sie waren mit ihrem Wagen aus bisher ungeklärten Gründen in eine Schlucht gestürzt. Zwei weitere Personen wurden schwer verletzt und in ein Krankenhaus transportiert. Insgesamt verzeichnet die Rallye Dakar seit ihrer ersten Austragung 1978 bereits 65 Todesopfer unter Teilnehmern, Begleitern und Zuschauern.

Nach einem Ruhetag geht es am Sonntag über Bolivien, das als 28. Gastgeberland in die Dakar-Geschichte eingeht, weiter nach Chile, wo am 18. Januar in Valparaiso die Sieger gekürt werden.

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