Dakar

Rallye Dakar 2017

— 01.01.2017

Peterhansel übt Kritik

Ein wüstes Rennen oder viel einfacher als früher? Die Dakar gilt als größte Herausforderung im Motorsport - doch Stéphane Peterhansel sieht Grund zur Kritik.

Die Rallye Dakar, die ab 2. Januar wieder zwei Wochen lang das Zentrum der Motorsportwelt sein wird, ist mehr als nur ein Autorennen. Es geht nicht nur darum, der Schnellste zu sein. Es geht darum, die Elemente der Natur zu überwinden: Härtestes Wüstengelände, dünne Höhenluft, feuchte Sumpfgebiete – die Dakar ist Rennsport und Abenteuer in einem.

Stéphane Peterhansel greift auch 2017 wieder an

Trotzdem kritisiert Vorjahressieger Stéphane Peterhansel (51), mit zwölf Siegen der erfolgreichste Dakar-Fahrer aller Zeiten, im Gespräch mit ABMS: „Die Rallye ist heute viel, viel einfacher geworden. In Afrika haben wir manchmal neun Stunden und mehr für die Wertungsprüfungen gebraucht. Heute sind wir meistens zum Nachmittagskaffee im Camp.“

Hintergrund: Aus Sicherheitsgründen zog die Rallye 2009 von Afrika nach Südamerika. Allein: In Argentinien, Bolivien und Paraguay gibt es schlicht nicht die großen, weiten Wüsten, die in Afrika die Fahrer vor so große Herausforderungen stellten und damit den Reiz dieser Rallye ausmachten. „Heute sind Dakar-Etappen nichts weiter als verlängerte Wertungsprüfungen wie in der Rallye-WM“, klagt Peterhansel.

Autoren: Christian Schön, Michael Zeitler

Fotos: Peugeot

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