Rallye Dakar
— 07.01.2008Dakar-Zukunft noch ungewiss
Die Rallye Dakar ist abgesagt. Nun wird über die Zukunft der spektakulärsten Motorsport-Veranstaltung debattiert.
"Man sollte jetzt nicht alles auf den Kopf stellen", sagte VW-Motorsportdirektor Kris Nissen. "Wir stehen zur Dakar und zum Veranstalter ASO. Und wir werden ihnen Zeit zur Entwicklung geben, wie sie sich die Zukunft vorstellen." Natürlich sei es "eine bittere Pille", so Nissen, "wenn unser Spitzensportereignis ausfällt, in das wir die meiste Zeit und das meiste Geld investieren, das uns aber auch die größte Aufmerksamkeit und den größten Ertrag bringt."
Bei den Privatfahrern ist die Stimmung viel schlechter. "Für mich ist das Thema Dakar endgültig erledigt", so die ehemalige DTM-Pilotin Ellen Lohr: "Für Werksteams mag das nicht so die Rolle spielen, aber ich muss nun viele Sponsorengelder zurückzahlen." Der frühere VW-Werkspilot Robby Gordon hat mit der Rallye abgeschlossen. "Ich werde nicht Wiederkommen und zu Hause prüfen, ob es einen Weg gibt, den Veranstalter zu verklagen", schimpfte der Nascar-Star aus den USA.

































