Rallye Dakar 2015: Erste Etappe

Rallye Dakar: Die erste Etappe

— 05.01.2015

Vorjahressieger am Haken

Pech für Titelverteidiger Juan Roma bei der Dakar: Schon kurz nach dem Start der Rallye ereilte ihn ein Defekt. Sein Mini musste abgeschleppt werden.

Etappensieger Orlando Terranova im X-raid-Mini profitierte von einer Zeitstrafe für Teamkamerad Nasser Al-Attiyah.

(dpa/jb) Titelverteidiger Joan "Nani" Roma fuhr am Sonntag (4. Januar 2015) als Erster mit seinem Allrad-Mini vom hessischen X-raid-Team über die Startlinie im argentinischen Baradero in der Provinz Buenos Aires. Der Vorjahressieger musste seinen Wagen aber kurz danach wegen Problemen mit der Ölpumpe wieder abstellen. Mit einem Truck wurde das Fahrzeug nach Villa Carlos Paz abgeschleppt, dort will Romas Team versuchen, den Wagen zu reparieren. Dabei mussten sie fast siebeneinhalb Stunden Zeitstrafe auf sich nehmen, eine Titelverteidigung scheint somit unmöglich. Die Dakar-Sieger von 2009, Dirk von Zitzewitz und Giniel de Villiers, sind mit einem dritten Platz in die 36. Rallye Dakar gestartet. Auf der ersten Etappe mit Start in Buenos Aires hatte ihr Toyota im Ziel lediglich 50 Sekunden Rückstand auf die Spitzenreiter, Orlando Terranova und Co-Pilot Bernardo Graue aus Argentinien.

Guter Start für den besten Deutschen

"Ein wirklich schneller Einstieg in die Rallye Dakar, der uns ganz gut gelungen ist", sagte Zitzewitz. Nasser Al-Attiyah indessen hat seine vermeintliche Führung durch eine Strafzeit eingebüßt. Der Pilot des hessischen X-raid-Teams war zum Auftakt am Sonntag der Schnellste der ersten Etappe über 838 Kilometer von der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires bis Villa Carlos Paz in der argentinischen Provinz Córdoba gewesen. Wegen zu hoher Geschwindigkeit an einem Kontrollpunkt erhielt der Pilot aus Katar nach dem Rennen zwei Strafminuten und fiel auf Rang sieben zurück.

Statistiken zur ersten Dakar-Etappe 2015

Die legendäre Rallye Dakar war am Sonntag zum siebten Mal auf südamerikanischem Boden gestartet. In Autos und Trucks sowie auf Motorrädern und Quads starteten insgesamt 406 Teilnehmer aus über 50 Nationen in das Abenteuer. Die 36. Auflage der Rallye führt über rund 9000 Kilometer auch noch durch Chile und macht einen kurzen Abstecher nach Bolivien. Die erste der 13 Etappen führte über 838 Kilometer nach Villa Carlos Paz mit einer Sonderprüfung von 170 Kilometern für die Autos. Am 17. Januar werden die Fahrer wieder in Buenos Aires erwartet. Hier können Sie die Route auf der offiziellen Webseite anschauen.
Gesamtwertung nach der ersten Etappe (Buenos Aires nach Villa Carlos Paz):
1. Orlando Terranova/Bernardo Graue (Argentinien) - Mini 1:13:12 Std.
2. Robby Gordon/Johnny Campbell (USA) - Hummer + 0:00:42
3. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Karlshof) - Toyota + 0:00:50
4. Krzysztof Holowczyc/Xavier Panseri (Polen/Frankreich) - Mini + 0:00:54
5. Emiliano Spataro/Benjamin Lozada (Argentinien) - Renault + 0:00:56
6. Bernhard Ten Brinke/Tom Colsoul (Niederlande/Belgien) - Toyota + 0:01:16
7. Nasser al- Attijah/Matthieu Baumel (Katar/Frankreich) - Mini + 0:01:38
8. Carlos Sainz/Lucas Cruz (Spanien) - Peugeot + 0:01:44
9. Erik van Loon/Wouter Rosegaar (Niederlande) - Mini + 0:01:58
10. Stéphane Peterhansel/Jean Paul Cottret (Frankreich) - Peugeot + 0:02:13
20. Yazeed Alrajhi/Timo Gottschalk (Saudi-Arabien/Berlin) - Toyota + 0:05:15
30. Zhou Yong/Andreas Schulz (China/München) - Mini + 0:07:53
35. Stephan Schott/Holm Schmidt (Weilrod/Leipzig) - Mini + 0:11:36

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