Rallye Dakar

Rallye Dakar: Neue Autos 2018

— 23.11.2017

Letzte Fahrt für Schumacher der Wüste?

Die Vorbereitungen für die 40. Rallye Dakar laufen. Mini bringt einen eigenen Buggy an den Start, Peugeot ist ein letztes Mal dabei. Das ist Stand der Dinge.

13 Mal hat Stéphane Peterhansel die Rallye Dakar gewonnen – das ist rein statistisch jede dritte Dakar! Doch die 40. Jubiläums-Wüsten-Rallye könnte die letzte für den 52-Jährigen sein. Denn: Peugeot steigt nach der Ausgabe 2018 aus. Und damit vielleicht auch Peterhansel: „Zumindest habe ich für danach noch keinen Plan“, lässt er die Zukunft offen.

Peugeot ist mit dem Buggy 3008 DKR wieder Favorit. Neben Peterhansel fahren wieder Sébastien Loeb, Cyril Despres und Carlos Sainz für die Franzosen. Über den Sommer wurde der Peugeot ordentlich weiterentwickelt, hat jetzt eine 20 Zentimeter größere Spurweite. Die Organisatoren versuchen die Dominanz des Buggy-Konzepts etwas zu bremsen. Die Allradler dürfen 2018 im Vergleich zum Vorjahr 100 Kilogramm leichter sein und einen 30 Zentimeter längeren Federweg haben.

Nasser Al-Attiyah gewann den Marathon-Weltcup

Trotzdem glauben die meisten Teams noch immer, dass ein Buggy die bessere Option ist. Mini hat deswegen neben dem Allradler zusätzlich noch einen Buggy auf Kiel gelegt. Beide Boliden werden vom identischen Motor angetrieben, einem 340 PS starken Dreiliter-Biturbo-Diesel. Den Buggy fahren Mikko Hirvonen, Yazeed Al-Rajhi und Bryce Menzies, die Allradler Nani Roma, Orlando Terranova, Jakub Pzygonski und Boris Gosafulic. Toyota hat auch zwei Eisen im Feuer. Den Hilux fahren Nasser Al-Attiyah und Giniel de Villiers mit dem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz. Al-Attiyah hat kürzlich zum dritten Mal in Folge den Marathon-Weltcup gewonnen, die Offroad-Meisterschaft des Automobilweltverbandes FIA.

Auch Borgward ist nach der erfolgreichen China-Rallye nach Dakar aufgebrochen. Der unter chinesischem Besitzer wiederbelebte deutsche Hersteller bringt den Peruaner Nicolas Fuchs mit dem 224 PS starken Borgward BX7, einem Vierliter-Benziner, nach Südamerika. Parallel wird sogar ein eigener Buggy für die Zukunft entwickelt.

Die Rallye Dakar startet am 6. Januar.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Red Bull Content Pool

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