Rallye Deutschland

Rallye Deutschland

— 06.08.2002

Brutale Pisten auf Baumholder

Die Tests für die Rallye Deutschland sind beendet. Beste Nachricht: keine Probleme mit den Anwohnern. Die vielleicht härteste Prüfung laut Rallyemeister Kahle: ein Truppenübungsplatz.

Noch drei Wochen bis zur Rallye Deutschland (23. bis 25. August 2002), die Werksteams haben die Testfahrten beendet. Dabei gab es nur wenig Probleme mit den Einwohnern um Riol, Schweich und den Truppenübungsplatz Baumholder, die erstmals mit den Vorbereitungen zu einer WM-Rallye konfrontiert wurden. "Der Bürgermeister von Riol genehmigte sogar eine Verlängerung des nur bis 17 Uhr erlaubten Tests", berichtete Hyundai-Pilot Armin Schwarz. Sein Team investierte wie fast alle Konkurrenten sechs Tage in die Suche nach optimaler Fahrwerks- und Differenzialabstimmung. Unstimmigkeiten mit Winzern, die zeitweise von ihren Weinbergen abgeschnitten waren, wurden unbürokratisch gelöst. Sogar eine zusätzliche Teststrecke wurde kurzfristig gefunden.

Bei den Tests fuhr Matthias Kahle zum ersten Mal einen Werks-Skoda. Der frisch gebackene Deutsche Meister ist bei der "Deutschland" dritter offizieller Fahrer des Teams. "Die Kollegen haben ganz schön gestaunt, wie brutal die Pisten auf Baumholder sind", grinste Kahle. Auf dem Truppenübungsplatz bei Idar-Oberstein könnte sich nach Meinung vieler Werks-Piloten die Rallye entscheiden.

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