Rallye dos Sertões 2008, VW Race Touareg 2

Rallye dos Sertões 2008

— 30.06.2008

Touareg-Doppelsieg in Brasilien

Mit dem Doppelsieg durch Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (RSA/D) und Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/RSA) feierte Volkswagen bei der Rallye dos Sertões ein erfolgreiches Brasilien-Debüt.

Bei der Rallye dos Sertões eroberten Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (RSA/D) sowie Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/RSA) die Plätze eins und zwei im Gesamtklassement. Dem Volkswagen Race Touareg 2 gelang damit eine erfolgreiche Premiere beim ersten Start in Brasilien. Auf der zehnten und letzten Etappe von Mossoró nach Natal erreichten de Villiers/von Zitzewitz das Ziel an der Atlantikküste einmal mehr als Tagesbeste, Miller/Pitchford kamen auf den vierten Tagesrang. Alle zehn möglichen Etappensiege bei dieser überaus abwechslungsreichen und anspruchsvollen Rallye, die über insgesamt 4.500 Kilometer quer durch Brasilien führte, gingen somit an den "Dakar"-Prototypen aus Wolfsburg. Mit dem Gesamtsieg und Rang zwei erhöht sich die Erfolgsbilanz des Race Touareg auf neun Gesamtsiege und insgesamt 28 Podestplätze bei 23 Starts seit 2004.

Für Volkswagen markierte die Rallye dos Sertões einen weiteren Schritt in der Vorbereitung auf die Rallye Dakar 2009, die vom 3. bis 18. Januar durch Argentinien und Chile führt. Nach dem Wüsten-Klassiker war die Rallye durch Brasilien mit zehn Etappen die zweitlängste für die Volkswagen Mannschaft, die zudem geografisches und motorsportliches Neuland betrat. Die Marathon-Rallye durch Brasilien hielt für die beiden Fahrergespanne neue Arten von Strecken bereit und forderte Fahrer und Beifahrer mit technisch anspruchsvollem Terrain und schwieriger Navigation. Neben schnellen Abschnitten über Wirtschaftswege, langsamen, teils trialartigen Felspassagen und rutschigem Schlamm bot das Profil der Rallye zudem extrem tiefe Wasserdurchfahrten. Die für Mensch und Material damit sehr anspruchsvolle Route meisterte der Touareg souverän.

In Brasilien wurde alles geboten, was Mensch und Material bis an die Grenze beansprucht.

Mit dem Sieg beim Prolog und im weiteren Verlauf mit sieben Etappensiegen übernahmen Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz von Beginn an die Führung im Gesamtklassement, in dem die Volkswagen Piloten gegen sehr erfahrene einheimische Konkurrenten antraten. Mark Miller/Ralph Pitchford bewahrten mit drei Etappensiegen und konstant hohem Tempo stets den Kontakt zu ihren Teamkollegen. Sie wurden jedoch durch eine 48-Minuten-Zeitstrafe nach einem verspäteten Start in die vorletzte Wertungsprüfung um die Chance auf ein direktes Duell mit ihren Teamkollegen gebracht. Der Vorsprung der Volkswagen-Teams im Ziel fiel dennoch deutlich aus: Die Gesamtsieger de Villiers/von Zitzewitz lagen am Ende nach 4.500 Kilometern in der Gesamtwertung drei Stunden, Miller/Pitchford zwei Stunden vor dem drittplazierten einheimischen Mitsubishi-Team Reinaldo Varela/Marcos Macedo.

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