VW Race Touareg 2

Rallye dos Sertões 2008

— 25.06.2008

Sieben auf einen Streich

Siebte Etappe, siebter Tagessieg: Bei der Rallye dos Sertões haben die VW-Teams weiter die Nase vorn. Miller/Pitchford gewannen vor de Villiers/von Zitzewitz, beide im Race Touareg.

Es läuft weiter wie am Schnürchen für die Race Touareg: Bei der siebten Etappe der Rallye dos Sertões haben der US-amerikanische Volkswagen-Werksfahrer Mark Miller und sein südafrikanischer Co-Pilot Ralph Pitchford ihren zweiten Tagessieg erzielt. Auf der 462 Kilometer langen Route zwischen Balsas und Floriano fuhr das zweite VW-Duo Giniel de Villers/Dirk von Zitzewitz, das kurzzeitig im Schlamm stecken blieb, auf die zweite Position der Tageswertung. Das südafrikanisch-deutsche Gespann, das bislang fünf Einzelerfolge und den Sieg beim Prolog aufzuweisen hat, liegt mit über neun Minuten Vorsprung auf Miller/Pitchford weiterhin an der Spitze der Gesamtwertung. Rang drei belegen die Brasilianer Reinaldo Varela und Marcos Macedo im Mitsubishi L200.


Glück im Unglück: Giniel de Villiers (r.) und Dirk von Zitzewitz saßen im Schlamm fest, konnten sich aber wieder befreien.

Giniel de Villiers: "Heute hatten wir einen "Big Moment", der uns glücklicherweise nur etwa sechs Minuten gekostet hat. Nach einer Rechtskurve trafen wir auf sehr rutschigen Schlamm, auf dem wir ausgerutscht sind. Niemals in meinem Leben habe ich derart glitschigen Boden gesehen. Wir sind kurz festgesteckt und mein Beifahrer Dirk von Zitzewitz musste deshalb die Sandbleche unter das Auto legen. Dank der großen Power des Race Touareg kamen wir schnell wieder heraus. Leider hat Dirk dabei auch eine kleine Fango-Packung abbekommen. Die gute Nachricht ist: Das Auto ist voll und ganz in Ordnung."

Das siebte Teilstück bildete den ersten Abschnitt einer weiteren Marathon-Etappe, bei der kein Service durch Mechaniker erlaubt ist. Die Strecke führte über teils schlammige und rutschige Abschnitte, auf denen höchste Vorsicht geboten war, um großen Schaden an den Autos zu verhindern. Am Mittwoch, 25. Juni 2008, folgt mit dem zweiten Marathon-Abschnitt über 419 Kilometer zwischen Floriano und Crateús ein Tempowechsel. Neben rutschigen Strecken auf Schotter stehen auch Ortsdurchfahrten mit Geschwindigkeitsbegrenzungen und eine höchst anspruchsvolle Navigation für die Beifahrer auf dem Programm.

Ein Podcast mit aktuellen Informationen zur Rallye dos Sertões gibt es im Blog von VW-Fahrer Dirk von Zitzewitz.

Autor: Jan Kretzmann

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