Rallye Finnland 2009

Rallye Finnland 2009

— 03.08.2009

Loeb unter Druck

Mikko Hirvonen siegt erneut und baut seinen Vorsprung in der Tabelle aus. Sebastien Loeb kommt nach einem guten Saisonstart immer mehr ins Hintertreffen. Jetzt wackelt sogar die Titelverteidigung.

Wieder musste sich Sebastien Loeb (35) in Finnland geschlagen geben. Ein Reifenschaden kostete den Franzosen am Samstag viel Zeit. Zwar kämpfte er sich zurück an die Spitze, konnte aber Mikko Hirvonen (29) nicht mehr vom Thron stoßen. Der Finne jagte seinen Ford Focus WRC über den losen Schotter zum dritten Gesamtsieg in Folge. Damit baut Hirvonen seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf drei Zähler aus. Bei nur noch drei ausstehenden Rallyes darf sich Sebastien Loeb nun keine Fehler mehr erlauben, wenn er seinen Weltmeistertitel verteidigen will. Ein Ausfall und Ford-Konkurrent Hirvonen gewinnt, dann müsste Loeb seine Titelambitionen begraben.

Sebastien Loeb mit Pech und Ausritten in Griechenland und Polen

Heftiger Abflug: Loeb kommt auf der siebten Wertungsprüfung in Griechenland von der Piste ab und überschlägt sich mehrfach.

Dabei begann die Saison nach Plan. Wie im Vorjahr (elf Siege) dominierte Citroën-Mann Sebastien Loeb die ersten Saisonläufe. Fünfmal in Folge stand er ganz oben auf dem Podest. Seine Gegner waren machtlos. Dann brach die Dominanz. In Sardinien plagten den amtierenden Weltmeister erst Bremsprobleme, dann war ein Reifen platt. Am Ende wurden er und sein Copilot Daniel Elena mit einer Zeitstrafe belegt, da sie nicht ordnungsgemäß angeschnallt waren. Das kostete Rang drei. Wenige Wochen später nahm das Unheil in Griechenland seinen Lauf. Auf Rang drei liegend rammte Loeb einen Stein und verlor die Kontrolle über den rund 300 PS starken Citroën C4 WRC. Er und sein Beifahrer blieben bei dem heftigen Abflug unverletzt, doch sie mussten die Rallye vorzeitig beenden. Auch in Polen ließ der Citroën-Pilot viele Punkte liegen. Ein erneuter Abflug warf ihn bis auf Rang 33 zurück. Er konnte sich zwar noch bis auf Platz sieben vorarbeiten, doch Hirvonen übernahm mit seinem Sieg die Führung im Gesamtklassement.

Autor: Sascha Höpfner

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