Rallye

Rallye: Frauen-Rallye in Marokko

— 29.03.2017

Wilde Wüsten-Weiber

Mehr als 300 Frauen kämpfen sich derzeit bei der Frauen-Rallye Aicha des Gazelles durch die Wüste Marokkos. Zwei Deutsche dabei.

Von wegen Frauen fehlt die Härte! Bei dieser Wüstenrallye gehen nur Damen an den Start. Und als wäre die Fahrt durch die meterhohen Dünen und ausgetrockneten Flussbetten Marokkos nicht schon hart genug, wird den über 300 Teilnehmerinnen der Rallye Aïcha des Gazelles das zweiwöchige Abenteuer von Nizza (Start 17. März) nach Essaquira (Ankunft 1. April) zusätzlich erschwert: Kein GPS, keine Navigation, nicht mal Mobiltelefone sind erlaubt. Nur Karten und ein Kompass.

Bei der Frauen-Rallye geht es richtig hart zur Sache

Auch die Autos sind, anders als bei bekannten Wüstenrallyes, für diese Strapazen nicht gemacht. Die Amateurinnen starten fast ausnahmslos mit Serienfahrzeugen. Zum Einsatz kommen vor allem die Geländewagen-Modelle von Toyota, Isuzu und Jeep. Zwei deutsche Beifahrerinnen sind erstmals am Start: Sybille Klinger neben Veronika Grabher (A) in einem 190 PS starken Toyota Land Cruiser und Nicole Keller neben Corinne Lafforgue (F) in einem Nissan Patrol GR mit 158 PS. Beide Autos werden von einem Dreiliter-Vierzylinder-Dieselmotor angetrieben.

Schon von 1929 bis 1974 wurde in Frankreich eine Frauen-Rallye veranstaltet. 1990 wurde die Idee wiederbelebt, um das Selbstbild der Frauen in Marokko zu stärken. Ein Großteil der Erlöse wird für Ärzteteams gespendet. Auch auf die Umwelt wird geachtet: Selbst das Duschgel muss in biologisch abbaubaren Materialien aufbewahrt werden …
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Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller

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