Rallye Marokko

Rallye Marokko

— 17.06.2003

Sturzflug zum ersten Sieg

Das Nissan-Werksteam feiert im Rallye-Weltcup den ersten Erfolg. Andrea Mayer gibt im Benziner Pajero ein gutes Debüt.

Der Südafrikaner Giniel de Villiers feierte bei der Rallye Marokko, dem vierten Lauf zum Marthon-Weltcup, eine doppelte Premiere: erster internationaler Sieg für ihn persönlich und erster Weltcup-Erfolg für das Nissan-Werksteam.

Hinter de Villiers und seiner schwedischen Beifahrerin Tina Thörner kamen der Portugiese Carlos Sousa (Mitsubishi) und der Spanier José Maria Servia (Ford-Buggy) ins Ziel. Weil Titelverteidiger Jean-Louis Schlesser (Frankreich; Ford-Buggy) nach einem Überschlag auf der dritten Etappe aufgeben musste, konnte Sousa seine Tabellenführung ausbauen.

Lange fuhr Diesel-Spezialisten Andrea Mayer beim ersten Start im Werks-Mitsubishi Pajero mit Benzin-Motor an der Spitze mit. Ein defektes Differenzial ließ die Algäuerin und Beifahrer Andreas Schulz auf Rang 16 abrutschen. "Der Benzin-Pajero hat ein viel besseres Fahrwerk als der Diesel", erzählte Mayer. "Wo ich bisher abbremsen musste, kann ich jetzt oft einfach drüber fahren, ohne vom Gas zu gehen." Ihre starke Leistung überzeugte auch Mitsubishi-Teamchef Dominique Serieys – er schickt Mayer/Schulz im Benziner zur Baja Deutschland um Leipzig (20. bis 22. Juni 2003).

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