Rallye Portugal 2007

Rallye Portugal 2007 Rallye Portugal 2007

Rallye Portugal 2007

— 26.03.2007

Europa-Schotter

Zuletzt gastierte die Weltelite der Quertreiber 2001 im Westen der iberischen Halbinsel. Jetzt kehrt die Rallye Portugal zurück.

Rückkehr eines Klassikers: Am kommenden Wochenende steht mit der WM-Rallye Portugal (29. März bis 1. April 2007) die erste von fünf aufeinander folgenden europäischen Schotter-Veranstaltungen. Das Rallye-Zentrum liegt nun im Fußballstadion der Algarve-Stadt Faro. In der ehemaligen EM-Arena findet auch eine der beliebten "Super Special Stages" statt – eine Wertungsprüfung auf einem Rundkurs in und um das Stadion. Ansonsten stellen die Wertungsprüfungen eine gelungene Mischung aus schnellen, offenen Strecken und anspruchsvollen Routen auf festgefahrenem Schotter dar. Diese dürften im Trockenen die Reifen extrem verschleißen, bei Nässe mutieren sie hingegen zu wahren Rutschbahnen – was auch in diesem Jahr passieren könnte.

Marcus Grönholm ist derzeit WM-Spitzenreiter und will in Portugal viel Spaß mit seinem Ford Focus haben.

"Bei der letzten Portugal-Rallye 2001 war das Wetter einfach schrecklich" erinnert sich Ford BP-Pilot Marcus Grönholm, der 1995 seinen ersten Portugal-Start feierte und dort bereits zwei Mal auf dem Podium stand. "Die Atmosphäre aber ist immer fantastisch, und die Fans sind begeistert. In diesem Jahr sieht die Rallye natürlich völlig anders aus. Kaum einer der Top-Fahrer kennt die WP-Strecken." Ausgerechnet für Teamkollege Mikko Hirvonen gilt dies nicht: Der 25-jährige Finne wurde 2005, als sich dieser Event als WM-Kandidat präsentierte, in Portugal Zweiter. "Mir hat die Streckenführung viel Spaß gemacht", erinnert sich der aktuelle WM-Dritte. "Enge, kurvige Passagen wechseln sich mit schnellen Abschnitten ab. Die Straßen hinterließen auch nach dem ersten Durchfahren noch einen ordentlichen Eindruck. Für die Reifen wird es rau. Trotzdem steht uns keine schwierige Wahl bevor: Wenn es trocken bleibt, kommt für diese Art Wertungsprüfung nur eine harte Laufflächenmischung in Frage."

Auch bei Nässe rechnen sich die Ford-Piloten gute Chancen aus.

Nach insgesamt zwei Siegen und fünf weiteren Podestplatzierungen in den ersten vier Saisonläufen hat das BP Ford-Team auch an der Algarve die Podiumsplätze fest im Visier. "Die Ausgangslage ist ähnlich wie in Norwegen, wo ebenfalls keiner von uns Fahrern über umfangreiche Streckenkenntnisse verfügte. Ich habe dort gewonnen – also könnte mir auch die Rallye Portugal liegen", fasst Mikko Hirvonen seine Erwartungen zusammen. Der WM-Führende Grönholm will sich nicht auf eine Zielsetzung festlegen, glaubt aber, in Portugal viel Spaß mit seinem Ford Focus RS WRC zu haben: "Ich freue mich auf die Rallye und bin sicher, dass wieder Zehntausende Fans die Wertungsprüfungen säumen." Insgesamt sind in Portugal zehn Ford Focus RS WRC gemeldet. Zudem werden sieben Fiesta ST ihr blaues Oval tüchtig einstauben lassen, denn die Rallye an der portugiesischen Südküste ist zugleich der zweite von sieben Läufen zur Fiesta Sporting Trophy International.

Autor: Sven-Jörg Buslau

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