Rallye-Weltmeisterschaft 2008

— 24.01.2008

Vom Casino ins Moor

Vom Saison-Auftakt im mondänen Monte Carlo bis zum Finale in den Wäldern von Wales ist es ein weiter Weg für die Piloten der WRC. Vize-Weltmeister Marcus Grönholm gibt einen Ausblick auf die Saison 2008.



Die WRC (World Rallye Championship) startet in ihre 33. Saison. Traditioneller Auftakt ist am 24. Januar die Rallye Monte Carlo. Die Weltmeisterschaft der Quertreiber verspricht erstmals, ein großer Vierkampf zu werden. Subaru und Suzuki treten an, um den beiden Dauerrivalen Citroën und Ford das Leben schwer zu machen. In unserer Bildergalerie stellen wir Ihnen die Kontrahenten vor, und im Rallye-Channel von autobild.de finden Sie alle News zu Fahrern und Teams der WRC 2008 – natürlich auch den aktuellen Rennkalender und unsere riesige WRC-Bilderdatenbank. Nachdem er seinen Helm an den Nagel gehängt hat, ist Marcus Grönholm unser Gastautor. In AUTO BILD MOTORSPORT gibt er einen exklusiven Ausblick auf das Rallye-Jahr 2008.

Marcus Grönholm: "Loeb ohne richtigen Gegner""

Nach zwei Rallye-WM-Titeln und als amtierender WRC-Vize-Weltmeister hat Marcus Grönholm 2007 seine aktive Laufbahn beendet.

Erstmals seit sieben Jahren findet eine Rallye Monte Carlo ohne mich statt. Schon ein komisches Gefühl. Ein bisschen freue ich mich aber auch darauf, meine Ex-Konkurrenten bei der Frage verzweifeln zu sehen: Welche Reifen fahren wir in der nächsten Prüfung? Spätestens bei der Rallye Schweden sieht die Sache aber mit hoher Wahrscheinlichkeit schon anders aus. Dann wird's mich wohl im Gasfuß jucken bei dem Gedanken, dass Sébastien Loeb 2008 möglicherweise keinen richtigen Gegner hat. Mein bisheriger Teamkollege Mikko Hirvonen ist sicher für den ein oder anderen Sieg gut. Ob er Loeb im Titelkampf gefährden kann, wage ich aber zu bezweifeln. Dazu ist es vielleicht noch ein Jahr zu früh. Ansonsten gönne ich Petter Solberg (Subaru, d. Red.) von ganzem Herzen, dass er endlich wieder um Siege fahren kann. Ich bin mal gespannt, wie sich die neuen Reifen (2008 werden alle Teams mit Einheitsreifen von Pirelli ausgerüstet, d. Red.) auswirken. In der Vergangenheit war uns Citroën oft einen Schritt voraus, wenn es um die Reifenwahl ging. Dieser Faktor fällt nun – außer bei der Rallye Monte Carlo – fast ganz weg. Ich hoffe, Ford kann das nutzen.
Herzlichst, Ihr Marcus Grönholm!

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