Rallye-WM 2005 in Spanien

Spanien-Rallye 2005 Spanien-Rallye 2005

Rallye-WM 2005 in Spanien

— 01.11.2005

Loeb führt Citroën zum Triple

Wie Renault in der Formel 1: Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb verhalf Citroën zum Markentitel. Antony Warmbold fuhr in die Punkte.

Doppelsieg, Marken-Titel und als I-Tüpfelchen noch die Junioren-WM: Die Spanien-Rallye geriet für Citroën zum Triumph auf der ganzen Linie. Saison-Dominator Sébastien Loeb feierte beim 15. und vorletzten WM-Lauf 2005 seinen zehnten Sieg in diesem Jahr. Der Elsässer lag mit Beifahrer Daniel Elena nach 14 Wertungsprüfungen (eine wurde wegen des zu großen Zuschauerandrangs gestrichen) 1:21,9 Minuten vor seinen belgischen Markenkollegen Francois Duval/Sven Smeets.

Vier Tage nach der offiziellen Verkündigung des Wiedereinstiegs in die WRC 2007 holte sich Citroën damit den dritten Hersteller-Titel in Folge. Mit 178 Punkten sind die Franzosen vor dem Saisonfinale in Australien (11.-13. Oktober) nicht mehr vom hausinternen Rivalen Peugeot (135) einzuholen. "Ich wollte hier unbedingt eines Tages gewinnen", jubelte Weltmeister Loeb, der mit dem neuen spanischen Junioren-Weltmeister Dani Sordo (Citroën C2 1600) um die Wette strahlen durfte.

Pech hatten dagegen einige Etablierte: Subaru-Pilot Petter Solberg (Norwegen) wurde nach Crash am Freitag nur 13., Toni Gardemeister (Finnland) war bei seinem letzten Einsatz im Ford Focus nach zwei Unfällen ebenfalls ohne Chance, Landsmann Marcus Grönholm trat nach einem Kühlerschaden am Peugeot 307 zur letzten Etappe nicht mehr an.

So schlug denn auf katalonischem Asphalt die Stunde der Privatfahrer: Dritter wurde im Ford Focus der Finne Mikko Hirvonen (+ 2:46,7 Min.). Er sicherte sich den letzten Podiumsplatz erst auf den letzten Metern mit hauchdünnem Vorsprung von 1,2 Sekunden auf den Spanier Xavier Pons (Citroën), ebenfalls ein Privatier. Der in Monaco wohnende Deutsche Antony Warmbold fuhr im privaten Ford Focus RS WRC als Siebter (+ 5:00,3 Min.) zum dritten Mal in die Punkteränge und lag damit erneut vor Ex-Europameister Armin Schwarz. Der Routinier aus Oberreichenbach wurde im Skoda Fabia Elfter.

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