Ram 1500 (2018): Alle Infos, Motoren

Ram 1500 (2018): Alle Infos, Motoren

Ram 1500 (2018): Test, Alle Infos, Motoren

Erster Check im neuen Mopar-Pick-up

Die neue Generation des Pick-ups Ram 1500 ist deutlich leichter und effizenter unterwegs als der Vorgänger. AUTO BILD saß schon drin und hat alle Infos!

Der Ram ist sofort an seinem markanten Schriftzug im Kühlergrill zu erkennen.

Der Fiat-Chrysler-Konzern zeigt auf der Detroit Auto Show 2018 (NAIAS, 20. bis 28. Januar) die neue Generation des Ram. Früher fuhren die großen Pick-ups unter dem Label Dodge, mittlerweile wurde Ram als eigene Marke ausgegliedert. Die überarbeitete Front der neuesten Generation wird fast komplett vom Kühlergrill eingenommen, in dessen Mitte ein markanter "Ram"-Schriftzug prangt. Er ist je nach Ausstattung aus Kunststoff oder verchromt. Auch die Scheinwerfer wurden komplett neu gestaltet. Ansonsten sind sich die Amerikaner beim Design treu geblieben. Das Schwergewicht hat jedoch gegenüber dem Vorgänger rund 100 Kilogramm abgespeckt. Dies wurde vor allem durch den erhöhten Einsatz von Aluminium erreicht. Insgesamt lag bei der Fokus bei der Entwicklung stark auf Verbrauchsoptimierung. Diesem Ziel dient auch die aktive Aerodynamik: Bei knapp über 50 km/h schließen sich Klappen im Kühlergrill, optional wird das Fahrwerk um neun Prozent abgesenkt – das soll das gesamte Fahrzeug strömungsgünstiger werden lassen. Die Assistenzsysteme wurden unter anderem um einen Totwinkelüberwacher und einen Kollisionswarner ergänzt.

Detroit Auto Show (NAIAS) 2018

Neues Staufach versenkt eine komplette Kühlbox

Das Interieur des Ram verfügt jetzt über mehr Ablagen und Getränkehalter.

Pick-up-Wochen auf der Detroit Auto Show 2018. Während Ford mit dem neuen Ranger aufschlägt, Chevrolet den Silverado präsentiert, zaubert Dodge den neuen Ram 1500 aus dem Hut. Auch hier ist alles neu, alles überarbeitet, alles schöner, besser, größer – natürlich auch im Innenraum. So mögen das die Amis! Also nichts wie rein in die gute Pick-up-Stube. Wie wir bereits beim Silverado festgestellt haben, ist auch beim Ram die Zeit der kargen Innenraum-Optik vorbei. Auch hier gibt es jede Menge Bling-Bling und ganz viel Hightech. In der riesigen Doppel-Kabine haben fünf (sehr große) Personen Platz. Der Ram bietet aber deutlich weniger Ablagemöglichkeiten als der Silverado, dafür versteckt sich im Mitteltunnel das wohl größte Staufach dieser Fahrzeugklasse. Hier kann eine komplette Kühlbox versenkt werden. Zusätzlich sind auch im Ram im Armaturenbrett zwei Handschuhfächer verbaut. Jeweils zwei USB- und USB C-Buchsen sind vorn und hinten integriert. Somit können bis zu acht Smartphones angeschlossen werden. Bloß: Wer braucht das?

Es mangelt an nichts im Ram

Durch ein großes Schiebedach kommt viel Licht in den Innenraum, gestartet wird auch hier nicht mehr mit dem Schlüssel, sondern per Startknopf. Tempomat, Sitzheizung vorn, Lenkradheizung und ein riesiges 12-Zoll-Display (nur acht Zoll im Silverado) sind serienmäßig an Bord. Sprachbefehle können über eine Taste am Lenkrad aktiviert werden, Android Auto und Apple CarPlay können selbstverständlich auch angebunden werden. Was fehlt im Interieur? Nichts! So wird der Ram vom Lastesel zur Wohlfühl-Oase.

Der Hemi-V8 bleibt im Angebot

Den Antrieb übernimmt entweder ein 3,6 Liter großer Pentastar-V6 oder ein 5,7-Hemi-V8. Die kräftigen Aggregate sollen eine Anhängelast von mehr als fünf Tonnen ermöglichen. Der Ram 1500 wird in den USA im Frühjahr 2018 auf den Markt kommen. Preise und Verbrauchswerte haben die Amerikaner noch nicht veröffentlicht.

Ram 1500 (2018): Alle Infos, Motoren

Autoren: Elias Holdenried,

Stichworte:

Pick-up

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