Rand Rover Evoque/BMW X1: Vergleich — 29.07.2011
Für Stadt, Land und Matsch
Range Extender mal anders: Mit dem Evoque erweitert Land Rover die Palette. Die Chancen des Premium-SUVs klärt AUTO BILD in einem ersten Fahrvergleich mit dem deutschen Konkurrenten BMW X1.
Der Wind treibt Wolkenfetzen und Regenschleier über die Hügel von Nordwales. Als Fotograf Sven gerade aus dem Beifahrerfenster des Begleitautos hängt, um Fahraufnahmen vom Evoque auf der einsamen Landstraße zu machen, grellt hinter uns die Blaulichtorgel eines Polizeiwagens auf. Während wir ausrollen, überlegen wir, ob wir die Erklärung für unser Treiben mit den Worten beginnen könnten, dass es nicht so sei, wie es aussieht. Nur, wie sollte es sonst sein? Der Officer stapft auf den Evoque zu und fragt höflich, ob es die Gentlemen in ihrem Arbeitsablauf störe, wenn er einen Blick in den Range werfe. So etwas ist schon anderen Kollegen passiert, aber die bratschten da mit einem grellgelben Lambo durch Italien und cruisten nicht mit einem
SUV durch Britannien.
Video: Range Rover Evoque vs. BMW X1
Premium-SUVs im Vergleich
Denn die kollektive Verzückung über den kompakten
Land Rover erreicht dort ein Maß, wie es in letzter Zeit nur Mitgliedern des Königshauses gelang. Seit dem Debüt des New Mini 2001 hat kein anderes Auto einen ähnlichen Hype ausgelöst. Zu Recht? Das soll der Fahrvergleich mit dem
BMW X1 klären. Der trifft hier auf seinen womöglich härtesten Rivalen. Der Evoque basiert auf dem
Land Rover Freelander, doch die Techniker änderten 70 Prozent der Teile. Auch Ex-Spice-Girl Victoria Beckham half als Stilberaterin bei der Entwicklung – ohne größeren Schaden zu hinterlassen. Die Aufgabe war ja auch so schwer genug. Immerhin sollten die Land-Rover-Burschen das Design der
Studie LRX in die Serie retten und dabei das traditionelle Klettertalent erhalten. Vor allem muss sich der Evoque (die Presseabteilung wird nicht müde, auf die korrekte Aussprache "Iwouhg" hinzuweisen) wie ein echter
Range Rover anfühlen.
Überblick: Alle News und Tests zum BMW X1
Ein Gegner des Evoque ist der BMW X1. In Zukunft wird es schwerer für den Münchner.
Daran besteht kein Zweifel: Er trägt den grimmigen Blick, den ein Auto draufhaben sollte, will es in die Range-Rover-Dynastie aufgenommen werden. Innen kleidet sich er sich mit markentypisch sicherer Eleganz und setzt damit einen neuen Stil in seiner Klasse. Das fällt erst recht beim Blick in den X1 auf, den
BMW mit wenig anmutigem Kunststoff möbliert. Beim Platzangebot liegen die SUVs eng beieinander. Die zehn Zentimeter Vorteil bei Radstand und Länge des X1 braucht seine lange Schnauze auf, weil der Motor darunter längs sitzt. Beide Kofferräume packen gleich viel. Im Fond reisen hier wie dort besser nur zwei als drei, den Bonus, den sich der X1 durch die dreigeteilte Rücksitzlehne verschafft, kontert der Evoque mit mehr Innenbreite. Die erweist sich gerade vorn als bedeutend. Sitzen Pilot und Co im BMW eng beieinander, reisen sie im Evoque unbedrängt.
Weitere Details gibt es in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen lesen Sie in AUTO BILD 30/2011 – ab Freitag, 29. Juli, im Handel.
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Langsam Leute. Ich denke jeder fährt das was er braucht oder was im gefällt. Das heisst
derjenige der einen Geländewagen braucht kauft sich auch einen. Die anderen,und da zähle ich mich dazu, einen SUV. In meinem Fall einen X1. Letztendlich entscheidet der Geschmack und der Geldbeutel. Die ohne Kohle fahren irgendeinen Allradler und versuchen ihren Frust damit zu bewältigen in dem sie das schlecht machen was sie sich nicht leisten können.
Kurz wer Kohle hat hat prestige und ist glücklich,der ohne Kohle ist frustriert und jammert.
Denkt mal darüber nach;-)
http://www.helopilot.com/MUTT/MUTTbilder-Dateien/chassis1A.jpg
Chassis hält fast ewig, verschränkt toll von Jeep, Land Rover, Toyota, Chevrolet. Auf ebenen Strassen auch bei Tempo toll und sicher und tiefes Gelände. Abkopplung der Karosserie vom vibrierenden Unterbau ist selbst ein alter Jeep komfortabel und still während der Fahrt.
RR und x sind peinlich. Stuckeriges und billiges McPherson, Sportlich straff? Nervige superweiche Motor/Getrieblagerungen und viel Dämmmaterial machen so ein Auto erst ruhig. Folge eines marketingetriebenen Entwicklungsprimat.
Und? Was solls. Über Audi regt sich auch niemand auf, daß da Hartplastik drin ist.
Da wird so getan, als gäbe es das nicht.
Aber den meisten Leuten ist es schlicht und ergreifen egal, sonst wäre der X1 nicht so erfolgreich. ;-)
Ich behaupte ja nichts anderes!
Es geht nur darum, daß hier einer behauptet, daß ein X1 oder ein Tiguan besser im Geländer wären als ein Land Rover, Range Rover, Subaru Tribeca, Jeep, Toyota Land Cruiser usw.
Bei uns - 1650 M. ü. M - fahren die meisten Bauern einen Subaru Forester, Subaru Outback, oder Land Rover Defender. Einige haben auch einen Toyota Land Cruiser.
Das die meisten Bauern einen "dicken" Geländewagen fahren, hat weniger was mit normalen Bergrauf- oder -runterfahren zu tun, das kann man mit den meisten SUV auch unter erschwerten Bedingungen ziemlich gut. Aber ein großer, schwerer Geländewagen ist einfach besser dazu geeignet, einen Anhänger zu ziehen und auch wieder abzubremsen. Kannst du mir glauben, da ich auch in bergigem, ländlichen Raum wohne.