Range Rover mit Fernsteuerung

Range Rover Sport mit Fernsteuerung

— 18.06.2015

Smartphone steuert SUV

Dieser Range Rover Sport wird per Handy gesteuert! Schmale Parklücken, tückisches Gelände und Sackgassen sind so kein Problem mehr.

Wie ein Computerspiel: Der blau-rote Farbverlauf links ist zum Beschleunigen, links und rechts vom Lenkrad sind virtuelle Schaltpaddles eingeblendet.

Der Range Rover Sport könnte in Zukunft mit Gimmicks direkt aus dem James-Bond-Labor bestückt werden. Mit Testfahrzeugen demonstriert Land Rover in einem Youtube-Video, wie Range-Fahrer in Zukunft mittels Smartphone das Auto fernsteuern können sollen – und wie das SUV auf Knopfdruck eine 180-Grad-Drehung hinlegt. Im Video wird zunächst eine Gelände-Steilkurve, dann ein steiler Hang und zuletzt eine scharfe Hügelkuppe mit Betonkante im Schleichgang gemeistert – laut Hersteller geht es darum, "den Wagen aus schwierigen Situationen zu befreien oder anspruchsvolle Geländepassagen sicher zu meistern".

Ferngesteuerte Militär-Trucks

Oshkosh Terramax: Unbemannter Truck Oshkosh Terramax: Unbemannter Truck Oshkosh Terramax: Unbemannter Truck
Das Ganze passiert im Schleichgang, denn die Maximalgeschwindigkeit ist im Fernsteuer-Modus auf vier Meilen pro Stunde (ca. 6,5 km/h) begrenzt. Der Fahrer steht während dieser Manöver die ganze Zeit neben dem Range, der Sitz bleibt leer, und das Lenkrad dreht sich wie von Geisterhand. Nachdem die Hindernisse überwunden sind, steigt der Fahrer ein, und es geht auf herkömmliche Art und Weise weiter.

Per Wischgeste auf dem Smartphone wird das Lenkrad direkt gesteuert.

Ein weiteres Anwendungsgebiet für die App ist natürlich der Parkplatz. Einparken mit einem großen SUV geht viel einfacher, wenn der Fahrer vor dem Rangiermanöver aussteigen kann und die Kiste dann per Wischbewegung auf dem Handydisplay in die Parklücke manövriert. Auch das Ausparken funktioniert mit dem Smartphone. Diese kleinen Bereiche, in denen autonomes und teilautonomes Fahren bereits im Alltag zur Anwendung kommt, sind bislang noch Bestandteil eines Forschungsprojekts. Das heißt bei Jaguar Land Rover "Solo Car" und befasst sich hauptsächlich mit der Problematik des autonomen Fahrens abseits befestigter Straßen. Hierfür sind spezielle Sensoren notwendig, die in einem weiteren erprobten Fature zum Einsatz kommen. Im "Multi-Point-Turn"-Modus kann der Range Rover auf Knopfdruck autonom wenden, unabhängig von der Umgebung. Sehen Sie im Video, wie es funktioniert.


Mehr zum Thema: AUTO BILD Connected Car

Autor: Jonathan Blum

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.