Range Rover Sport: New York Auto Show 2013

— 27.03.2013

Im Namen ihrer Majestät

Kein Geringerer als Daniel Craig präsentiert den neuen Range Rover Sport in New York. Das sportliche Nobel-SUV brachte sich für die Show in Form und speckte 420 Kilo ab.



Land Rover präsentiert auf der New York Auto Show 2013 den neuen Range Rover Sport. Mr. Bond persönlich fuhr den britischen Allradler zur offiziellen Präsentation in New York. Damit der Geheimagent freie Bahn zur Premierenfeier hatte, wurden in der hektischen Metropole sogar mehrere Straßen gesperrt. Der Big Apple wurde ganz bewusst für die Premiere des Luxus-SUVs gewählt. Nirgendwo sonst verkaufte sich die erste Generation öfter als in den USA. Und innerhalb den Staaten war New York die unangefochtene Nr. 1 bei den Zulassungen. Der Boulevard-Offroader machte stets eine gute Figur auf der 5th Avenue. Damit das so bleibt, setzten die Designer auf Evolution. Die klassische Linie wahren, ohne dabei alt aus zusehen, das ist die große Kunst. Am grundsätzlichen Layout ändert sich nichts. Dafür mischt der sportlich ambitionierte Allradler gekonnt die Design-Elemente seines großen Bruders Range Rover mit denen des kleinen namens Evoque. Trotz der parallelen Entwicklung mit dem großen Range betonen die Entwickler die technische Eigenständigkeit. Von 75 Prozent "Exklusivteilen" ist die Rede.

Überblick: Die Stars der New York Auto Show 2013

Satte 420 Kilogramm weniger Gewicht tun dem Range Rover Sport gut. Emissionen und Verbrauch gehen zurück, die Agilität nicht.

Mehr als 380.000 Mal verkaufte sich der Range Rover Sport in der ersten Generation. An diese Zahlen soll der Neue nun anknüpfen. Ein Blick ins Datenblatt bringt das erste Argument für den geplanten Erfolg: Ganze 420 Kilo hat der Range dank Alu-Karosserie abgespeckt und legitimiert so das Wort "Sport" in seinem Namen. Dabei soll es nicht bleiben. In Zukunft ist eine Vierzylinder-Version angedacht, die weniger als zwei Tonnen auf die Wage bringen soll. Die Diät schmälert auch so schon Emissionen und Verbrauch und verbessert vor allem die Agilität. Daneben haben die Briten den Komfort optimiert. Mit 4,85 Metern nimmt die Länge um sechs Zentimeter zu. Dank deutlich kürzerer Überhänge wächst der Radstand dabei um ordentliche 18 Zentimeter. Resultat ist die luftige Beinfreiheit in Reihe zwei. Als Novum ermöglichen die neuen Maße eine dritte Sitzbank, die sich vollelektrisch wegklappen lässt, ohne dabei das Kofferraumvolumen zu schmälern.

Land Rover Electric Defender: Mit Strom durch schweres Gelände

Den harten Gelände-Einsatz traut man dem britischen Schönling kaum zu, doch die Optik täuscht. Der Range steht auch als Sport auf Offroad-Abenteuer.

Trotz des Größenzuwachses – auch die Breite legt um 5,5 Zentimeter zu – verbesserte sich die Aerodynamik. Eine flachere Frontscheibe, die geschwungene Dachlinie und viel Feinschliff an der Alu-Karosse sorgen für einen cW-Wert von 0,34. Von den feinen Formen sollte man sich indes nicht blenden lassen. Denn wer sich mit dem Schönling ins grobe Gelände traut, der wird nicht enttäuscht: Offroad-Herausforderungen werden gekonnt mit längeren Federwegen, mehr Bodenfreiheit und der neuentwickelte Luftfederung gemeistert. Elektronisch assistiert wird die Fahrt fernab befestigter Straßen mit dem System "Terrain Response 2". Neuerdings sind 80 km/h im Offroad-Modus möglich (zuvor 50 km/h). Der Allradantrieb ist in zwei Ausführungen lieferbar. Für härtere Geländeeinsätze empfiehlt sich die Variante mit dem zweistufigen Verteilergetriebe, Geländeuntersetzung, einer 100-prozentigen Sperre und der permanenten 50:50 Verteilung der Antriebskraft auf Vorder- und Hinterachse. Der alternative, dynamischere Allradantrieb wiegt 18 Kilo weniger, besitzt dafür nur ein einstufiges Verteilergetriebe und verteilt die Motorleistung etwas hecklastiger im Verhältnis 42:58.

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Der luxuriöse Innenrnaum gleicht einer stillen Oase.

Stichwort Leistung: Die fällt beim einzigen zum Start erhältlichen Benziner mit 510 PS üppig aus. Der Kompressor-V8 mit 5,0 Liter Hubraum beschleunigt die gut zwei Tonnen in sehr sportlichen 5,3 Sekunden auf 100 km/h. Ruhiger und sparsamer lassen es die beiden Diesel angehen. Der V6 ist in zwei Leistungsstufen erhältlich: als TDV6 mit 258 PS und als SDV6 mit 292 PS. Kurz nach dem Markstart ist auch der 4,4 Liter große V8-Diesel bestellbar, der es auf 339 PS bringt. Anfang 2014 folgt erstmalig ein Hybridantrieb. Details verschweigt Land Rover bisher, abgesehen davon, dass es sich um einen Diesel-Hybrid handeln soll. Über den bereits erwähnten Vierzylinder ist scheinbar noch keine endgültige Entscheidung gefallen. Unklarheit herrscht auch beim Preis. Die noch aktuelle erste Generation startet mit dem 211 PS starken V6-Diesel bei 55.800 Euro. Da der Neue in allen Belangen zulegt, gilt das wahrscheinlich auch für den Preis.

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