Rapid, Leon, Civic, i30, V40: Kompakte Diesel im Test

— 08.03.2013

Viel Fahrspaß, wenig Verbrauch

Vernunft und Vergnügen passen nicht zusammen? Doch! i30, V40, Leon, Rapid und Civic machen jede Menge Laune und knausern nicht nur im Prospekt.

Geiz ist geil? Von wegen! In der Werbung vielleicht. Im Alltag steht das Wörtchen "sparen" eher für Verzicht. Man kennt das ja: Kleines Auto, schlapper Motor – sobald es um Vernunft geht, bleibt das Vergnügen auf der Strecke. Das muss nicht sein. Die fünf kompakten Diesel, die wir in unserem Vergleich in die Mangel nehmen, sind die Ausnahme, die die Regel bestätigen. Sie beweisen, dass Verbrauchswerte mit einer Vier vorm Komma völlig schmerzfrei zu erreichen sind. Ohne Hexerei und ohne dass der Spaß unter die Räder kommt. Und das vielleicht Schönste daran: Von preiswert bis premium findet jeder das Passende!

Überblick: Alle News und Tests zum Honda Civic

Video: i30, V40, Leon, Civic, Rapid

Kompakte Diesel im Test

Neuzugang in der 1,6-Liter-Hubraumklasse ist der Honda Civic. Die Japaner gehen mit einem echten Technik-Highlight ins Rennen, Ehrensache für den größten Motorenbauer der Welt. Der 120 PS starke Vierzylinder ist nicht nur superleicht gebaut und ultraeffizient. Eine "Gegenschallanlage" brummt auch gegen unerwünschte Dröhnfrequenzen an. Doch nicht jeder will ein Auto fahren, das aussieht wie der Dienstwagen von Captain Kirk. Gut, dass es jede Menge Alternativen gibt. Preisbewusste Pragmatiker werden bei Skoda fündig. Der Rapid bedient sich technisch zwar im Kleinwagenregal des Mutterhauses VW, kann sich aufgrund seiner Größe aber auch eine Klasse höher sehen (und vergleichen) lassen. Kunden mit "Vollkasko-Mentalität" könnten auf den Hyundai i30 abfahren: Fünf Jahre Garantie sind eine vertrauensbildende Maßnahme – aber auch ein Qualitätsversprechen.

Überblick: Alle News und Tests zum Volvo V40

Neben Edel-Flair bietet der Volvo V40 ein Maximum an Sicherheit, unter anderem einen Notbremsassitenten.

Wer sich zu fein für einen Koreaner ist, wird vielleicht mit dem Volvo glücklich. Neben Edel-Flair bietet der Schwede auch ein Maximum an Sicherheit – vom Fußgänger-Airbag bis zum City- Notbremsassistenten. Nicht auf der Bremse, eher auf dem Gas steht Seat. In Wolfsburg will man die spanische Tochter schließlich nicht ewig päppeln. Der schnittig gestylte Leon macht der Konkurrenz mit seiner Golf-Technik das Leben ganz schön schwer. Apropos schwer: Um wenig zu verbrauchen, muss der Gasfuß federleicht sein. Deshalb sind wir unsere Testrunde zweimal gefahren. Einmal normal und einmal ganz besonders sachte. Damit Sie wissen, wie geil Geiz wirklich sein kann.

Alle Details und das Testergebnis gibt es in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen gibt es als Download im Online-Heftarchiv

Sparen tut gar nicht weh

Der vollständige Artikel ist ab sofort in unserem Online-Heftarchiv erhältlich. Hier können Sie das Original-Heft-Layout als PDF-Dokument downloaden.
Hyundai i30, Volvo V40 (Typ V), Seat Leon (Typ 5F), Skoda Rapid, Honda Civic (Typ FN2)

Veröffentlicht:

26.02.2013

Preis:

2,00 €


Martin G. Puthz

Martin G. Puthz

Fazit

Als Kleinwagen-Abkömmling kämpft der Skoda Rapid auf verlorenem Posten. Der Volvo pokert preislich zu hoch. In der Brot-und-Butter- Liga kann er so nichts reißen. Hier zählt vor allem Ausgewogenheit. Davon hat der Seat mit Abstand am meisten, obwohl auch der sparsame Honda einen guten Eindruck macht.

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Kommentare zum Artikel (29)

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bmw/mercedes/opel- fan
21.03.2013, 11:24Uhr

@ Michael7

mir geht das auch sowas von auf den Keks. Klarer Sieger ist für mich der Civic, aber bei Audibild muss der VW- Konzern immer siegen...

velocity
13.03.2013, 02:10Uhr

@robi
Warten wir einfach die Tests anderer Medien u die SM-Einträge ab. Der AB-Testverbrauch lag immerhin bei 5.1L (der niedrige Wert war der Sparwert), u ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum die AB- u AA-Werte hier um fast einen Liter differieren sollten.

Darüber hinaus ist der Unterboden des Civic vollverkleidet, was ihm auf der Landstrasse u noch mehr auf der Bahn hilft. In der Stadt hilft ihm das SS.

Auch liegt "thehonestjohn" mit einer BERGFAHRT auf genau dem AB-Testwert.
Das passt einfach nicht zusammen.
Somit würde der schwächere, leichtere u moderne 1.6D nur um 0.4L weniger brauchen als der 2.2 lt. SM. Wie soll das funktionieren?

Wenn du dir jetzt noch die Preise ansiehst (Civic-Preise) wirst du verstehen, was hier abgeht. u warum der "Richtige" gewinnen musste...

velocity
13.03.2013, 01:43Uhr

@auto-fan
Das mit dem besten Maximum geht auf meine Kappe, in diversen englischen Tests heißt es exakt "best in class torque figure", was ich (mea culpa) falsch wiedergab. Gemeint ist natürlich der gesamte Drehmoment-Verlauf, nicht der Peak. Sorry.

Was die Bedeutung des "4L-Bereichs" angeht, nun, es macht wohl wenig Sinn zu behaupten, der Civic würde im Test nur 4.2L brauchen, aber jeder andere könnte auch ne 4 vor dem Komma schaffen, wenn er sparsam sein will.
Das würde fast implizieren, das AA den fast Civic geschoben hat, aber ich kann kann dir sagen, dass die das normalerweise nicht tun. Den 2.2er geben sie mit 5.9L an, selbst lt. SM liegt er aber bei nur bei 5.5L. Die testen schon richtig - und vor allem, keine Sorge - ohne Sponsorgedanken.

VTECBB6
12.03.2013, 18:09Uhr

Guter Motor und ein gutes Auto,besser als der 0815 Vertreterwagen GOLF

robi123
12.03.2013, 06:33Uhr

@velocity
"Der 1.6D im Civic schafft deutlich weniger (als 4,2 Liter)". Sorry, aber das ist Käse aus Holland. In der Praxis wird den Civic niemand unter 4 Liter fahren können, weil keiner die Gesetze der Physik außer Kraft setzen kann. Verbräuche mit einer drei vor dem Komma sind mit einem relativ schweren Kompakten, noch dazu ohne Hybrid, schlicht und ergreifend nicht möglich. Der Motor ist zweifelsohne hervorragend, aber was hilft ein toller Motor in einem schlechten Auto?

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