Raser-Urteil des Bundesverfassungsgerichts — 06.09.2010
Raser dürfen gefilmt werden
Raser, Drängler und andere Verkehrssünder dürfen gefilmt werden. Solche Aufnahmen sind laut Bundesverfassungsgericht zulässig. Allerdings muss der Polizei ein eindeutiger Verdacht vorliegen.
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"Wir begrüßen, dass auch zukünftig nur auf Verdacht hin gefilmt werden darf", sagte Albrecht Trautzburg vom AvD in Frankfurt am Main. Der AvD-Sprecher zog dabei einen Vergleich zu Radarfallen, die auch nur bei Verdachtsfällen ausgelöst würden. Ein Autofahrer hatte sich vor dem höchsten deutschen Gericht gegen die Verurteilung zu einer Geldbuße von 320 Euro gewehrt. Er war zu dicht auf das Fahrzeug vor ihm aufgefahren, die Polizei hatte den Verkehrsverstoß mit einer Videokamera aufgenommen. Das Gericht wies die Verfassungsbeschwerde zurück.Hier finden Sie alle Automarken und alle Automodelle
Zwar bedeuteten die Aufnahmen, auf denen der Fahrer zu erkennen war, einen Eingriff in sein Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Dieser Eingriff sei jedoch gerechtfertigt, da die Aufnahmen der Sicherheit des Straßenverkehrs dienten und damit dem "Schutz von Rechtsgütern mit erheblichem Gewicht". Zudem würden nur Fahrer gefilmt, die Anlass zu den Aufnahmen gäben, weil der Verdacht eines Verkehrsverstoßes bestand.Kommentar verfassen





































Kommentare zum Artikel (2)
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ich finds nett das bei solchen themen immer erwähnt wird, dass "Raser" geblitzt werden.
ich bin in den letzen 3 jahren 3x geblitzt worden und war nie schneller als 120kmh bei erlaubten 100. bin ich deswegen ein raser?
Nicht dass ich unbedingt für solche Aktionen bin aber an den 2 Kreuzungen mit STOP-Zeichen auf meinem Arbeitsweg würde es wohl 90% der Autofahrer erwischen, die dieses Zeichen täglich missachten. Ich würde Abfeiern! :-)