Ratgeber Autopflege
— 04.05.2009Preiswerte Helfer aus dem Haushalt
Das Angebot an Spezialmitteln für die Autopflege ist unerschöpflich. Für jeden Fleck gibt es den passenden Reiniger. Oft überflüssig und häufig zu teuer. Mikrofasertuch und Spüli reichen in der Regel für ein glänzendes Ergebnis.
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Im ersten Schritt den Fleck ohne Reiniger bearbeiten
Für Reinigungsmittel gilt: Immer nur so viel wie nötig. Heißt: einen Fleck im ersten Schritt ohne Reiniger bearbeiten. Oft reichen Mikrofasertuch und klares, lauwarmes Wasser. Erst wenn dieses bewährte Team versagt, zwei Tropfen Geschirrspülmittel zugeben. Nie zu heftig reiben, das kann zu Verfärbungen auf den Polstern führen, besser tupfen. Bei aggressiven Reinigern die Farbechtheit an einer verdeckten Stelle prüfen. Teppiche und Polster von Neuwagen sind imprägniert. Viel Chemie entfernt die Schutzschicht, der Innenraum wird schmutzempfindlich. Drei Tipps zu Kunststoffen:• Nie mit Scheuerschwämmen arbeiten, sie kratzen.
• Unbedingt auf Materialverträglichkeit achten, ein falsches Mittel kann Oberflächen zerstören.
• Keine klebrigen Mittel verwenden, der speckige Film zieht Staub magisch an. Oft reicht es, Kunststoffe mit einem trockenen Tuch abzuwischen. Ihre Frau hat sicher ein Staubtuch für Sie.
So wird der Wagen von außen richtig sauber
Die Sonne scheint, jetzt ist es Zeit, dem Fahrzeuglack einen glänzenden Auftritt zu verpassen. Bevor poliert wird, geht es für eine gründliche Reinigung in die Waschanlage. Nur wenn der Straßenschmutz aus Teer, Ruß und Streusalz gründlich vom Blech entfernt ist, lässt sich der Wagen mit Hartwachs vor Umwelteinflüssen schützen. Wichtig: nicht die Fahrzeugunterseite vergessen. Viele Tankstellen besitzen eine Hebebühne, für wenig Geld lässt sich so bequem der Zustand des Unterbodenschutzes kontrollieren und ausbessern. Auch die Fahrzeugfront gründlich untersuchen. Wer viel auf der Autobahn fährt, hat mit Sicherheit Steinschlagschäden. Im Winter sorgt Streusplitt für den Beschuss von Motorhaube und Kotflügeln. Tiefe Lackabplatzer mit feinem Schleifpapier entrosten und mit einem Lackstift vor weiterer Korrosion schützen. Eine passende Farbe findet sich im Zubehörhandel für rund fünf Euro.
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