Ratgeber Winter-Inspektion
— 14.10.2011Winter-Check fürs Auto
Ob brennende Wüstensonne oder eisige Kälte – Autos kommen mit allen Witterungsverhältnissen klar. Vorausgesetzt, die Wartung des Fahrzeugs wurde nicht vernachlässigt.
Überblick: News und Tests zu allen Automarken
Batterie: Scheinwerfer, Heizung und weitere elektrische Verbraucher eingeschaltet. Kommt dazu noch viel Kurzstrecke, reicht die Leistung der Lichtmaschine nicht mehr zum Nachladen der Batterie. Ergebnis: Der Stromspender wird immer schlapper, versagt irgendwann seinen Dienst, und der Motor springt nicht mehr an. Wird der Akku tief entladen, geht er kaputt. Was tun? Hier hilft nur die Stromspende mit einem Ladegerät oder eine längere Fahrt, um nachzuladen. Das wird benötigt Ladegerät: rund 30 Euro aus dem Autozubehör. Überbrückungskabel: ab 15 Euro.
Eine Frostschutzspindel gibt es ab sechs Euro
Kühler-Frostschutz: Reicht der Frostschutzanteil im Kühlmittel nicht aus, kann der Wasserkreislauf des Motors einfrieren, teure Schäden drohen. Aber auch bei Plusgraden ist Frostschutz als Korrosionsschutz nötig. Vorsicht: Bei der Wahl des Frostschutzmittels auf die Herstellerfreigabe achten. Eine Mischung mit ungeeigneten Mitteln kann den Kühlkreislauf beschädigen. Was tun? Mit einer Frostschutzspindel den Gefrierpunkt der Kühlmittels prüfen, notfalls ergänzen. Das wird benötigt Frostschutzspindel: ab sechs Euro. Ein Liter Frostschutz ab fünf Euro im Zubehör.
Im Herbst Winterzusatz
Scheibenwasser: Wer im Winter mit Sommerreiniger in der Scheibenwaschanlage fährt, riskiert das Einfrieren der Scheibenwaschanlage. Gerade Fahrten auf matschigen Autobahnen können mit verdreckter Scheibe schnell im Blindflug enden. Im schlimmsten Fall nehmen Wasserbehälter und -pumpe Schaden. Was tun? Im Herbst den Sommerreiniger verbrauchen und durch Winterzusatz ersetzen. Wischwassermischung auf minus 20 Grad einstellen. Das wird benötigt: Winter-Scheibenreiniger aus dem Zubehörhandel: ab drei Euro.
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Zum Aufladen der Batterie sollte ein Ladegerät mit Elektronik verwendet werden. Der Ladevorgang muß! bei 14,4 Volt abgeschaltet oder auf Erhaltungsladung (13,7 V) umgeschaltet werden. Bei Nichtbeachtung nimmt die Batterie Schaden und steigt bald ganz aus. Alte oder zu billige Ladegeräte ohne elektronische Ladungsüberwachung können bei den modernen Batterien leider nicht mehr eingesetzt werden!
@Klauke: Fährst bestimmt Renault... :D
Meine Werkstatt kann seit 5 Jahren die Reifendruckkontrolle für die Winterbereifung nicht einstellen, ist für mich unerklärlich.