Druckwächter zum Nachrüsten

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RDKS zum Nachrüsten

— 30.11.2016

Reifendruck im Blick

Reifendruck-Kontrollsysteme lassen sich für unter 100 Euro nachrüsten. AUTO BILD hat zwei RDKS-Systeme getestet und erklärt den Einbau.

Bei Geradeausfahrt merkt man einen Druckverlust erst spät. In Kurven kann das Auto ins Schleudern geraten.

Laut Statistik fahren viele Fahrzeuge mit zu niedrigem Reifenfülldruck. Das verlängert den Bremsweg und gefährdet die Fahrsicherheit. Dazu schädigt der falsche Luftdruck die Reifen und treibt den Spritverbrauch in die Höhe. Dem hat die EU mit der Einführung eines Reifendruck-Kontrollsystems (RDKS) entgegenwirkt. Diese Regelung gilt für Neufahrzeuge seit November 2014. Für Autos mit Erstzulassung vor 11/2014 ist eine Nachrüstung derzeit zwar keine Pflicht. Im Handel gibt es aber verschiedene mehrere Systeme, mit denen sich auch ältere Fahrzeugen nachrüsten lassen.

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So messen Reifendruck-Kontrollsysteme

Direkte Systeme

Direkte Reifendruckkontrollsysteme verfügen über einen Druck- bzw. Druck-Temperatur-Sensor, der im Reifeninneren an der Felge angebracht ist. Per Funk wird der Momentandruck an einen Empfänger im Auto gesendet. Direkt messende Erstausrüstersysteme erkennen einen Druckverlust am schnellsten und warnen bei abfallendem Wert.

RDKS-Systeme 1 von 2
Das müssen Sie beim Reifenwechsel beachten
Zusammen mit der Dekra hat AUTO BILD SPORTSCARS eine Umrüstung von Winter auf Sommer simuliert. Bei einem aktuellen BMW 3er etwa ist das direkte Reifendrucksystem Serie, der Originalradsatz verfügt über die nötigen Sensoren. Für den Räderwechsel muss also ein zweiter Satz Sensoren her, will man die Originalräder nicht jedes Mal umständlich umbereifen oder gar die Sensoren umbauen. Die Batterien der Sensoren halten sechs Jahre. Fällt ein Sensor aus, meldet es das System.

Das TireMoni TM-150-NST ist eine Nachrüstlösung für Autos ohne Reifendruckkontrolle. Das Gerät funktioniert einfach und präzise, kostet rund 100 Euro.

Originale Sensoren vom Hersteller gibt es nur für Modelle, die ab Werk über ein direktes System verfügen. Viele Felgenhersteller offerieren inzwischen eigene Sensoren, auch der Reifenhandel bietet Lösungen. Eine Nachrüstmöglichkeit setzt beim Ventil an. Das TM-150-System von TireMoni ist für Modelle ohne Reifendrucksystem gedacht. Das Kit ist einfach zu montieren: Die originalen Ventilkappen werden gegen solche mit Funksensor getauscht, diese dann mit dem Mini-Computer per Bluetooth verbunden. Das Display zeigt präzise Drücke und Reifentemperaturen an, bei Druckabfall warnt es lautstark und schnell.

Einbau-Anleitung Reifendrucksensoren

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