Sicherheitstrainings für Anfänger

Reform der Fahrausbildung

— 26.04.2012

Fahranfänger zum Schleuderkurs

Verkehrsexperten wollen Sicherheitstrainings fest in die Fahrausbildung integrieren. Der Führerschein soll dadurch aber nicht teurer werden.

ADAC, Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR) und die Unfallforschung der Versicherer (UDV) machen sich für eine Reform der Fahrausbildung stark. Anfang Mai 2012 wollen sie dem Verkehrsausschuss des Bundestags ihr Konzept einer mehrstufigen Ausbildung vorstellen. Diese soll unter anderem ein Fahrsicherheitstraining beinhalten. Hintergrund sind die Unfallzahlen junger Fahranfänger zwischen 18 und 24 Jahren. 28 Prozent aller getöteten Pkw-Insassen stammen aus dieser Altersgruppe, obwohl sie nur acht Prozent der Bevölkerung ausmacht. In Österreich müssen Führerschein-Neulinge seit 2003 Feedback-Fahrten und ein Fahrsicherheitstraining absolvieren. Seitdem sind die Unfälle mit Personenschaden dort um rund 30 Prozent zurückgegangen. Die Reform solle trotz neuer Elemente "möglichst kostenneutral" sein, sagt die UDV. Dafür könne die erste Ausbildungsphase gestrafft werden. Ist ein Sicherheitstraining für Fahrschüler sinnvoll? Stimmen Sie ab (rechts)!

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