Reise zur Neste Rallye 2002

Drei Tage Fun in Jyväskylä Drei Tage Fun in Jyväskylä

Reise zur Neste Rallye 2002

— 26.08.2002

Drei Tage Fun in Jyväskylä

Mit Finnair und autobild.de zur Neste Rallye nach Finnland. Für drei User wurde der Traum wahr. Hier ihr Bericht.

Von Hamburg nach Jyväskylä

Zwei Wochen lang wollten wir von unseren Usern wissen, wie die finnische "Neste Rallye" früher hieß. Anscheinend keine allzu schwierige Frage, denn über fünftausend User gaben die richtige Antwort: "1000-Seen-Rallye". Am 6. August wurden die Gewinner gezogen und benachrichtigt. Viel Zeit zur Freude blieb nicht, denn drei Tage später sollte es schon losgehen – zum eigens für autobild.de zusammengestellten Programm von Finnair. Hier der Erlebnisbericht der drei glücklichen Teilnehmer – Imke Pieper, Thomas Joost und Georg Wieland:

Am 09. August morgens um 9.30 Uhr flogen wir mit der Finnair von Hamburg nach Helsinki, von dort in nur 45 weiteren Flugminuten nach Jyväskylä, dem eigentlichen Veranstaltungsort der Neste Rallye. Nach der Ankunft auf dem Flughafen ging es per Bus zum wunderschönen Gutshof "Taulan Kartanoo". Ein kleiner Willkommens-Snack, ein kurzes Einchecken – und weiter zum VIP-Abend ins Stadion.

Auf dem Weg vom Flughafen zum Gutshof und auch auf dem Weg ins Stadion merkten wir schnell, dass die Neste Rallye nach wie vor ein Zuschauermagnet ist. Wo immer eine Etappe gefahren wurde, war es mit der finnischer Weite, Stille und Besinnlichkeit vorbei. Wir hatten den Eindruck, dass sich ein Großteil der gesamten finnischen Bevölkerung von ca. fünf Millionen Einwohnern an diesen Tagen rund um Jyväskylä aufhält.

Spätestens im Stadion von Jyväskylä angekommen, hatte die Neste Rallye auch uns in ihren Bann gezogen. Wir konnten alle Teams live und aus nächster Nähe bewundern. Bei dieser Zuschauerattraktion innerhalb des Stadions ging es Mann gegen Mann und natürlich auch gegen die Zeit. Ein tolles Spektakel, wenn man solche Ausnahmekönner wie Marcus Grönberg, Richard Burns, Petter Solberg, Carlos Sainz sowie unseren deutschen Topfahrer Armin Schwarz hautnah miterleben kann.

Fischen in finnischer Wildnis

Am nächsten Tag sollte es ein bisschen beschaulicher werden. Ein Besuch im Service Park Pavilionki in Jyväskylä stand auf dem Programm. In diesem Park haben alle Teams und Zulieferer ihr Lager aufgeschlagen. Wie funktionieren die Dinge technisch, wie viele Reifen werden pro Rennen benötigt? Jede Menge Fragen und Experten, die sie beantworteten, aber keine Fahrer, denn die waren schon längst wieder draußen. Auf der Piste.

Nachmittags ging es zurück zu "unserem" Gutshof, denn auf dem Programm standen nun Angeln und Campen in der traumhaften finnischen Natur. Wir entschieden uns im Kollektiv für zünftiges Wettangeln. Mangels Fangquote gab es nach Stunden ein gerechtes Unentschieden. Später am Abend waren wir trotzdem bester Dinge, denn unsere finnischen Gastgeber verwöhnten uns mit einem wundervollen Abendessen – natürlich inklusive dem vorher von uns so nachgestellten Fisch.

Am dritten Tag unserer Finnlandreise dann ein weiteres Highlight. Direkt nach dem Frühstück besuchten wir die letzte "echte" Rallye-Section mitten im finnischen Wald rund um Jyväskylä. Tolle Fahrerleistungen, röhrende Motoren, jede Menge Staub, begeisterte Anhänger und natürlich Spannung. Alles hautnah und nur durch ein kleines Plastikband getrennt. Eindrücke, die man wirklich nicht so schnell vergisst.

Unvergessen auch unser Abschiedsabend in Helsinki. Es wurde viel gelacht, das ein oder andere Olut (finisch für Bier) getrunken. Und eins war klar: Wenn es nächstes Jahr wieder zur Neste Rallye geht, dann sind wir alle wieder dabei – bei den Bewerbern. Ach ja, dieses Jahr hat der Finne Marcus Grönholm gesiegt, aber es gab noch mehr Gewinner. Uns!

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